hat, der in einem einzelnen konkreten Fall,,erfüllt“ zu sein scheint und daß man sich dann für die Fälle, in denen die Schwierig- keiten entstehen, den Ausweg bereit hält, zu statuieren, daß dieses Merkmal für diese Fälle ja auch nicht,,definiert" gewesen sei. Denn dann bleiben gerade die logisch-formalen Differenzen unbeachtet, deren Nichtbeachtung nicht bloß irgend welche ,,Widersprüche", sondern die Paradoxie zur Entwicklung bringt. Die Frage der Zuordnung eines Merkmals zu einem be- stimmten Ding kann sich lediglich auf die kategoriale Basis irgend einer Bestimmung stützen, also gerade auf dasjenige, worin auch die hier willkürlich ausgeschlossenen Fälle mit dem Fall übereinstimmen, an dem dieses Merkmal als angeblich sinn- voll definiert war¹). 4. Es gibt kein S, welches nicht; es gibt S, welche; es gibt kein S, welches...; es gibt einige S, die nicht... sind untereinander widersprechende Angaben. Aber nicht nur deshalb, weil es ver- schiedene Angaben sind, von denen nur eine richtig sein kann. Daß man mit Bezug auf alle hier etwas angibt, unterscheidet noch nicht die genannten Angaben von Zahlangaben z. B. Denn auch dann, wenn ich sage: es sind drei habe ich nicht nur drei „gezählt“, - so wie ich etwa drei Kugeln ,,zählend" auf- greife - es sind ja doch,,im ganzen" drei, und nur deshalb widerspricht dies dem, es seien etwa vier. Daß es drei sind, dies kennzeichnet keine vorgelegte Menge von Dingen ihrer Größe nach. Es bestimmt nichts aus sich selbst, wie z. B. ein paar lediglich eine Menge an ihr selbst charakterisiert. Die fragliche Angabe ergibt sich aus einem,,Vergleich" bzw. allgemein aus einem vorgängigen sich-befaßt-haben-mit den Dingen, von denen drei .. Darauf sind aber einige und alle nicht nur notwendig in dem Sinn bezogen, als durch alle und einige eine Menge an ihr selbst überhaupt nicht bestimmt werden kann, sondern als Bestimmtheiten sind diese Angaben darauf be- - 1) Vgl. hierzu Husserls Jahrb. VI S. 561 ff. und Philos. Anzeiger Bd. II S. 193 ff. 95