stück zu es regnet. Bei Aussagen fehlt das ,,Identische", was positiv oder negativ sein kann; der Sachverhalt konstituiert sich allererst als Identisches durch die Leugnung, sofern er den Bezug auf die Behauptung vermittelt. - 2. Dagegen scheint der Satz vom ausgeschlossenen Dritten im Falle der Prädikation tatsächlich erfüllt zu sein. Ein bestimmtes Merkmal kommt entweder einem bestimmten Subjekt zu oder nicht; dieses hat sich zu entscheiden in bezug auf das Merkmal. (Die Fassung, daß von zwei einander widersprechenden Merk- malen einem Subjekt mindestens eines zukommt so formuliert man den zweiten¹) Untersatz des Satzes der Bestimmbarkeit bedarf keiner Erörterung mehr. Denn einander widersprechende Merkmale sind z. B. gelb und rot. Der fragliche Satz rechnet einerseits mit p und non-p als mit zwei Merkmalen, gewinnt aber andererseits den Anschein von Richtigkeit nur daraus, daß er das zweite Merkmal lediglich aus dem Verhältnis bestimmt, in dem es zum ersten steht.) Das Merkmal heiße Q; und man setzt voraus, daß die Möglichkeit, es von anderen Merkmalen R, S, T... zu unterscheiden, genügt, es als ein gewisses be- stimmtes Merkmal für jedes mögliche Subjekt" zur Dis- kussion zu stellen. Es war gezeigt, wie z. B. rot usw., d. i. die Farben, nicht etwa selbst ohne weiteres die,,Merkmale" sind, sondern in dem genannten Fall z. B. die durch rot usw. bestimm- ten,,Färbungen". Also etwas, was kategorial gefaßt ist. Durch die Fassung als ,,Merkmal" ist nicht von den Bezügen ab- strahiert worden, auf die hin etwas allererst sachlicher Be- setzer der Leerform,,Merkmal" werden kann. Solange als man es bei,,sachlichen Bestimmungen“ eines,, Gegenstandes" be- wenden läßt, liegt es einfach. Aber das Merkmal, dessen Zu- kommen oder Nicht-Zukommen in Frage steht, enthält über die ,,Bestimmung" hinaus noch deren Ansatz in einer bestimmten Kategorie²). Und weiter: Das Zebra z. B. hat Merkmale, und 1) s. S. 82. 2) s. S. 12. 91