bleibt auch darin, sofern man es z. B. bei dem Nachbild als einen subjektiven Schein¹) gerade,,bewenden" läßt. Das bewenden- lassen-bei ist eine Art des ,,Verstehens", durch die vorgreifend auch die Begreiflichkeit von etwas ineins mit erledigt wird. 5.,,In Wirklichkeit M sein" ist etwas anderes als,, tatsäch- lich M (nämlich als M,,bestimmt“) sein“. Das Vorhandene ist, sofern es,, in Wirklichkeit etwas ist", nicht notwendig etwas, was als dies oder jenes zu kennzeichnen ist. Dinge, bei denen man nicht weiß, welche Bedeutung sie haben, bezeichnet man wegwerfend als,, Gegenstände". Man beschreibt sie nach,,Merk- malen", die „,äußerlich" bleiben, sofern unbekannt ist, was das Ganze,,soll". Es ist unbekannt, was das fragliche Ding,,eigent- lich" ist. Nicht nur insofern, als man es nicht bestimmen kann, sondern gerade insofern, als man es nicht einmal so zu,,nehmen“ weiß, daß es auf eine Bestimmung hin befragt werden kann. Diese,, Gegenstände" bleiben indessen etwas, dem man als,, Ge- genständen" begegnet. Nicht daß es,,wirkliche Gegenstände" wären. Begegnendes wird als „, Gegenstand" dann angesprochen, wenn man nicht weiß, was es ist²). Daß man aber,,nur (noch) nicht weiß", was es eigentlich ist, bezeichnet nur den ,,de- fizienten Modus" des,,Verstehens" auf einen Sinn hin. Dieses Verstehen" wird gerade hier insofern,,angetroffen", als man etwas,,nicht versteht". Was nur als ,, Gegenstand" bezeichnet werden kann, ist in Wirklichkeit,,etwas". ‚Etwas“ bezeichnet hier aber nicht den Limes jeglicher Ab- straktion, wie im Falle des sog.,,bloßen Etwas" bzw. des Gegenstandes bloß als eines Gegenstandes". Zur Konzeption des 1) S. 53 war bemerkt: Was,,sich zeigt" s. str., wird daraufhin als etwas Wirkliches genommen. Der defiziente Modus dazu war das,,Unwirkliche", dessen Verhülltsein im ,,Schein" den besonderen Akzent hat, daß sich hier etwas zeigt, was das nicht ist, als was es,,sich zeigt". Aufgeschlossen-sein gehört allgemein zur Konzeption des,,Wirklich“. 2) Der,, Gegenstand der Erkenntnis" begegnet überhaupt nicht. Daß die Erkenntnistheorie aber gerade dieses Wort zum Terminus wählte, dessen Verwendung einen aufgedrungenen Verzicht anzeigt, ist für ihren Einsatz bezeichnend. 59