erhebt, ist auf seine verschiedenen Motive abzubauen. Allererst auf dem Boden, der durch mein eingestellt-sein-in die Welt gegeben ist, allererst aus dem Umstand meiner Lage kann die in der Erkenntnis bezeichnete Art der Auseinandersetzung mit der Welt begreiflich gemacht werden, die gleichsam nur in ihrer Verkürzung als Intentionalität des Bewußtseins gelesen zu werden pflegt. Das unmittelbar Gegebene stellt sich dann aber nicht mehr dar als das in einer Übersteigerung des Positivismus verlangte Residuum methodischer Skepsis. Der Akzent ist gleichsam verschoben. Die Aktualität des bewußtseinsmäßig Vollzogenen bedeutet methodisch etwas anderes. Ineins damit wandelt sich aber der Begriff der Aporie: Der Umgang mit den Dingen stellt freilich vor Aporien. Das sind aber keine,,ontologischen", d. i. keine überzeitlichen Probleme, bei denen die Lösung aussteht. Es soll nicht die,,Möglichkeit“ von etwas begriffen, bzw. nicht,,ein Widerspruch weggeschafft“ werden. Es bleibt auch nicht bei der Unbegreiflichkeit dessen, was sich in einer ursprünglichen Synthesis konstituiert hat. Die Aporie liegt nicht in dem Anfang bei dieser Synthesis, die als Faktum ihre Möglichkeit überholt hat. Das Faktische betraf des Näheren aber hier das Resultat dieser Synthesis. Nämlich den „Gegenstand", der sich als ens praedicabile darstellt. Der Begriff, d. i. das, was er ist, reduziert sich auf eine Vorstellungsbestimmtheit. In seine Individualität hat er die Unbekanntheit der Randbedingung der prädikativen Synthesis aufgenommen. Das Individuelle gilt hier als das,,eigent- lich" Existierende. Als ,,Existenz" des Gegenstandes wird aber hier nur der aufgedrungene Vollzug der Synthesis gelesen.,,Sein ist kein reales Prädikat." Diese sog.,,Existenz" des Vorgestellten hat für die Wirklichkeit aufzukommen, deren Horizont in der Konzeption des transzendenten Gegenstandes verloren wurde. Die Eigenschaften und Beschaffenheiten des Dinges sind nivelliert zu Merkmalen des Gegenstandes, zu dessen Begriff die Identifizier- barkeit gehört. Um das zu finden, was die Prädikate, in denen sich der Gegenstand darstellt, bezeichnen bzw.,,sind", bedarf 8