scheinung, und deshalb ist ja eben dann, wenn nichts dahin- ter steht, bloßer Schein da. Eben darum ist ja die Qualität ein Was bezw. ein Wie. Insofern steht sie eben in beson- derer Affinität zum Aussehen. Die Präsenz gehört also zur Erscheinung nur sofern die Erscheinung ein sehend sich mit den Dingen Befassen zum Voraus liegen hat. Die in die Qualität geknüpfte Präsenz besagt nichts anderes als die zeitliche Neutralität des Das-Seins. Schwere, Elastizi- tät usw., diese an den Dingen vorfindlichen Beschaffenheiten kommen demgegenüber nicht los von der Zeit, zu der die Ma- terie als das im eigentlichen Sinn wirkliche in einem inneren Verhältnis steht.,,Zeit" d. i. hier: die Uhrenzeit, die auch wiederum unter Abstraktion von der xivyo, als eine bloße Dimension gedacht gleichsam leer von sich selbst werden würde. Die zeitliche Neutralität ist ebenso eine struktu- relle Eigentümlichkeit der Qualitäten wie die Zeitlichkeit eine solche der Elastizität, Schwere usw. Sofern der Körper in seine Schicksale verloren und über- haupt nur in der Wärme usw. als in seinen Beschaffenheiten zu finden ist, ist er,,ganz darin". Nämlich sofern als Wärme usw. eben nicht nur,,Eigenschaften" eines anderen sind. Bei den Qualitäten aber besagt das „,ganz darin" etwas anderes. Nämlich und nur hier seine Gegenwart. Die Farbe ist keine in die Schicksale des Körpers verkettete und damit in die Zeit verkettete Zuständlichkeit. - ― $ 25. Die Sinne selbst sind es, die täuschen, sofern in ihnen Con- takt ist mit den Dingen. Die Sinnestäuschungen ändern nichts daran, daß etwas im strengen Sinn sichtbar wird. Es ist gleich- sam zuviel, wenn man das Aussehen dadurch ergänzt:,,so wie etwas ist". Dann merkt man nicht, daß das ,,sein" in ,,sein (d. i. des Körpers) Aussehen" allererst im Aussehen geprägt ist, der Körper im Aussehen erst manifest wird und darin nicht nur eine Wiederholung seiner selbst findet, so als ob das Aus- 90