als solche an ihm zu finden sind. Wir sagten, daß ich durch die Wärme des Körpers affiziert werde, daß ich sie erfahre, ver- mittelt durch eine entsprechende Zuständlichkeit meines Lei- bes. Ich empfinde sie lediglich. „Präsent“ ist mir nichts darin. In den spezifischen sog. Sinnen für Schwere usw., wie sie die Physiologie nebeneinander untersucht, wird etwas un- mittelbar ,,erreicht", aber nicht in seiner Übersetzung er- faßt. Der Terminus,,Sinn" bleibt deshalb dort ohne die Be- deutung, die ihm bei den Qualitäten von daher gerade zu- kommt. $ 23. Die Gegenwart im Aussehen usw. ist demnach nicht eine Gegenwart als lediglich günstige Situation. Die dann einfach darin läge, daß der Erkennende seinem Gegenstand nun auch gegenübertritt. Sie so zu erläutern, darauf kann man sich hier nicht beschränken. Inwiefern sie,,günstig“ ist, das ist gerade zu begreifen. Denn in der Günstigkeit einer Situation wie in der erkenntnismäßigen Dignität ist das metaphysisch zu begreifende Concretum nur zur voreiligen Interpretation ge- bracht worden, was als zeitlich neutrale Gegenwart eben fixiert wurde, und was wiederum dialektisch verknüpft ist in das ,,Was" der Qualität. Die zur Qualität gehörende Präsenz ist daran zu fassen, wie ein Ding hart, blau usw. „,ist“. Wir begreifen sie gerade, wenn wir die Aporie behandeln, die darin liegt, daß wir auch dem im Dunklen liegenden Amethyst Blau als eine ihm eigentüm- liche Farbe zusprechen. Oder daß wir unbefangen danach fra- gen, wie etwas inwendig aussieht, trotzdem die Dinge ihr Aus- sehen allererst bekommen, wenn sie zunächst einmal ins Licht gerückt bzw. auseinandergebrochen werden, und obgleich fürs zweite wie oben gezeigt - an deren Zustandekommen die Strahligkeit des Sehens beteiligt ist. Indessen - entstanden (wie man voreilig interpretieren möchte) ist das Aussehen dar- um noch nicht. Nämlich nicht in dem Sinn, als ob das Ding sich verändert hätte, wenn es sichtbar geworden ist. Sicherlich 6* 83