mer verhält es sich nur irgendwie. Anders als dadurch, daß er in Beziehung tritt zu andern, bekommt er keine Eigenschaf- ten. Er muß reagieren. - Als zerbrechlich, hart erweist sich der Körper in den Umständen, in die er gerät. Diese Eigenschaften wachsen ihm aber darin nicht erst zu wie die Farbe, die im Licht allererst entsteht. Der Körper bekommt sein Aussehen. Wir notieren nur vorläufig diesen Unterschied. Wichtiger ist ein anderer: Zerbrechlichkeit, Elastizität, Schwere das sind Eigenschaf- ten, die in Zuständen faßbar werden. Es sind Dispositionen zu Veränderungen, die der Körper erfährt. Beztl. diese jeweils kausal von äußeren Einwirkungen abhängigen Veränderungen sind ihrer Art nach vorgezeichnet in der Natur des Körpers. Sie kennzeichnen ihn deshalb. Diese Eigenschaften werden akti- viert durch den Bezug auf andere. Sie werden allererst mobi- lisiert in Prozessen. Und hier ist es ja einfach: das sind sicher- lich keine Eigenschaften, die angeben, was der Körper,,ganz ruhig gelassen" für sich selbst ist. Diese Konzeption eines Dinges, was für sich selbst und nicht nur durch seine latente Anlage zu von anders her zu aktivierenden Verände- rungen etwas ist, scheint überhaupt verkehrt zu sein. - - Anscheinend liegt es ebenso bei den Eigenschaften hart oder weich. Ich erfahre sie, wenn ich in den Körper eindringen will. Die Härte hat so scheint es vor der Sprödigkeit nichts voraus; denn beide sind daran geknüpft, daß der Körper an- gegriffen wird, daß er einen Eingriff erfährt oder ein Ein- griff an ihm versucht wird. Wie er sich dann gegen den Ein- griff wehrt, wie er den Versuch pariert, das ist doch das, was wir in der Feststellung fixieren, daß er hart oder weich ist. Aber ist hart tatsächlich nur eine beim Eingriff ihr Vor- handensein kundtuende, dem Körper eigentümliche Beschaf- fenheit, wie die Sprödigkeit des Glases, mit der man rechnen muß, wenn man es auf den Boden wirft? Man übersah, daß die Härte nicht nur eine Beschaffenheit, sondern eine Qualität ist. 73