es wird der Typ einer Erscheinung gekennzeichnet. Um wahr- zunehmen, muß man sich befassen mit den Dingen. Nur vermöge der Verschränkung des sog.,,Bewußtseins" in die Sphäre der Existenz selbst können die Dinge in dieser Weise befragt, kann ihre ,,Natur“ herausgehört werden. Nur hinter einer der Welt immanenten Grenze ist es möglich, die Welt in dieser Weise anzusprechen, d. i. in Verwahrung zu bringen. Unvermittelt ist nichts,,Wachs". Durch Auf- fassung kommt es auch nicht zustande. Man spricht es an als Wachs und behandelt es als das, faßt es aber nicht nur so auf. Im Modus des Ansprechens, dessen Niederschlag der logos ist, wird etwas seiner Substanz nach begriffen, sofern es genommen wurde. Sehr im Unterschiede dazu, wie auf der anderen Seite z. B. etwas nur auf seine Bezüge hin genom- men und dann als Schlagschatten oder als „,Fahrrad“ begriffen wird. Oder auch z. B. als,,mein Vermögen“. Was sollte z. B. die konstitutive Natur eines,,Eskaletiergerüstes" sein? Wird etwa etwas nur als solches aufgefaßt oder ist es,,an sich" ein solches? Sicherlich gibt es die „Idee“ davon — aber wozu ist das hier nütze? Die Wirklichkeit ist in einem sehr handgreiflichen Sinn angelegt auf das in dem sum formulierten esse. Das „,in Wirk- lichkeitsein" hat nicht nur die Funktion eines Argumentes für eine Wahrheit in dem sublimierten Sinn, wie sie sich in der Sphäre des reinen Bewußtseins konstituiert. So als ob eine autonome Vernunft nur eben hineingesetzt wäre in eine brute Wirklichkeit, an die sie lediglich als an ihr Thema gebunden ist. Dieses im Ausgang von der Intentionalität des Bewußt- seins entworfene Schema ist hier verschoben worden. In dem Ansatz von ,,unmittelbar Vorgefundenem" verbirgt sich nur die Randbedingung des sog. Bewußtseins, das auf eine Lei- stung von vornherein angelegt war. Nämlich auf die Kon- stitution von Gegenständlichem. Man bemerkte nicht, wie das ,,Sein" nur als hinter einer der Wirklichkeit immanenten Grenze stehend einen Sinn hat, und wie eben insofern die Wirk- 48