wäre, sucht man vergebens. Bei der Gleichung war vorgelegt eine in der Kombination von terminis angelegte Frage. Sie war durch mathematische Operationen zu erledigen. Die Frage nach der Entscheidbarkeit hatte hier einen Sinn. Es gab hier eine Lösung. Eine solche in ein Schema mit Unbekannten zu bringende Frage fehlt bei Fragen in Bezug auf die Wirklich- keit. Die Modalitäten der Frage variieren und die Antwor- ten sind nur manchmal Entscheidungen. Wir zeigten, wie die sog. Washeiten eine unterschiedliche und keineswegs auf ein einfaches Schema zu bringende Stel- lung haben in dem jeweils anticipierten Realitätsgefüge. Die Frage nach demjenigen, was etwas eigentlich ist, kann aller- erst erstehen im Umgang mit der Natur, d. i. im Hantieren, und hier liegt die Antizipation meiner eigenen Existenz, von der aus allererst die Frage nach dem,,was etwas ist" sinnvoll wird. Allererst hier bekommt die Substanz ihr Gewicht. Aller- erst auf dem Boden eines solchen Umgangs mit den Dingen kann das konzipiert werden, was etwas ,,an sich“ ist. „Die Dinge" - das sind hier nicht die einzelnen Dinge, mit denen man leichtfertig genug die Frage nach dem, was ,,erkannt“ wird, beantworten zu können glaubt. Denn die sind keines- wegs nur vorgefunden. Hier liegt gerade der richtige Kern der Transzendentalphilosophie. Nur daß sich diese Dinge wie ein Stück Kreide und ein Fleck und eine Giraffe nicht ein- fach konstituieren als so und so seiende Gegenstände, sondern daß sie als das und jenes genommen werden. Es ist nicht so, daß die Wahrnehmung ohne Begriffe,,blind“, nämlich dann ohne Resultat ist. Sondern sie ist blind in ihrem eigenen Gang, wenn sie nicht geleitet wird von dem vorgängig kon- zipierten Modus, unter dem die Dinge daraufhin befragt wer- den,,,was" die Dinge und ,,wie" sie sind. Keine der beiden Fragen wird unmittelbar durch die sog. Bestimmtheit beant- wortet. Bestimmt konnte nur die Natur von etwas werden, oder die Farbe,,,mit" der etwas angestrichen ist. Oder 47