litäten des so und so,,heißens" bei einem Totem, einer Fa- milie usw. S 7- Wir nehmen die Frage nach dem Träger der Veränderung wieder auf. Darin, daß wir das Eisen als dasjenige bezeich- neten, was eigentlich oxydiert, wenn der Nagel rostet, lag zweierlei: daß es des näheren das Eisen sei und 2. daß in dem Eisen etwas getroffen sei, was,,sich verändert“. Das Eisen verändert sich: nämlich an und in ihm selber wird es dabei verändert. Damit ist gemeint: seine Veränderung ist fürs erste keine bloße Umgestaltung. Eine solche trifft z. B. den Nagel, der rostet oder zerbricht. Es ist nur der Nagel von vorhin, der - zerbrochen nicht der geblieben ist, der er vorher war. - Fürs zweite ist die Oxydation des Eisens aber auch keine bloße,,Modifikation", - wie z. B. eine Menge nur eben anders dargestellt, aber nicht an ihr selbst verändert wird, wenn ihre Glieder geordnet werden. Eine Menge wäre gar nicht in der Lage, sich einem An- und Eingriff überhaupt zu stellen. Neben dem Eisen stand aber das Blau. Es war das Blau selber, d. i. die nur spezifisch von andern unterschiedene Farbquali- tät, die gesehen wird, die also für das Auge „,entsteht". Wir begannen mit der Frage nach demjenigen, was existiert, und erreichten bisher nur eine Fixierung der ,,Wirklichkeit“ dessen, was man im Gefolge seiner Verkennung als sog. Spezies für ideal genommen hatte. Als bestimmt stellte sich dar das- jenige, was nur spezifisch differiert. Es differiert nicht so wie der blaue Fleck hier und der andere ihm gleiche dort differieren. Beide wurden als Tintenflecke nach ihrer indivi- duellen Ausgestaltung angesprochen. Sie verändern sich so, wie man das meinte, wenn man das, was existiert, in der Ver- änderung als in einer Umgestaltung von etwas zu fassen suchte. Freilich -,,die Tintenflecke existieren". Aber was bezeichnet man hier eigentlich? 32