stimmt zu werden. Es ist dann Eisen. Anders als etwas ein Regenbogen ist, nämlich schlicht und geradezu dasjenige „ist“, was man mit Regenbogen bezeichnet. Wir sagten: Nur im Falle des Eisens ist von Bestimmung in dem besonderen Sinne die Rede, daß eine Natur eben nur durch ihre Bestimmung in Ver- wahrung gebracht werden kann. In Stoff und Art ist der An- satz der Bestimmung in dem Sinne bezeichnet, als beide dem ,,Was" allererst den Index,,Bestimmung" verschaffen. Schließlich: Wie läge es sonst im Falle der monoseman- tica?¹ Z. B. bei dem Himmel, der Erde, dem Mond. Soll hier etwa der Fall vorliegen, daß das unbestimmte „ein" durch ein „der“ darum ersetzt ist, weil es nur eben den einen und sonst keine anderen Gegenstände gäbe, die unter einen durch ,,Himmel“ usw. bezeichneten Begriff fallen? Als ob nicht schon das,,ein" auch dann noch vieldeutig bliebe, wenn wir von dem,,ein" des Exemplars absehen. Ein Regenbogen und ein Stück Eisen beidemal wird etwas gekennzeichnet, was begriffen wurde nach der Ausgestaltung seines jeweiligen Da- seins. Indessen: ist etwas dadurch, daß es als ein Stück Eisen angesprochen wird, gekennzeichnet? Sicherlich durch „Eisen". Aber daß es nur ,,ein Stück . . ." ist, besagt ja gerade, wie man sich zu seiner Kennzeichnung auf die Kenn- zeichnung des Stoffes beschränkt hat. Auch,,Him- mel" ke nn zeichnet und bezeichnet nicht nur. Nämlich etwas, das durch den Umstand seiner Einstellung in unsere Welt als an ihm selbst einzig genommen wird, dem aber nicht die Ein- zigkeit zugesprochen wird zufolge der ihm selber zufälligen Tatsache, daß es der einzige Gegenstand eines Begriffes ist. $ 6. - Die übliche Lehre von der Allgemeinheit des Begriffes hat überhaupt falsche Voraussetzungen. Die Möglichkeit, dieses und jenes Ding als ein Stück Eisen zu kennzeichnen, beruht keineswegs darauf, daß zu dem Worte,,Eisen" ein „Begriff“ 1 H. Ammann, Die menschliche Rede I, 1925, S. 87. 25