haupt materielle Stofflichkeit konzipiert worden. Zedernholz ist,,bloßes", (d. i. zunächst weiter nichts als ein) Mate- rial; deshalb: „,ein Stück“ Zedernholz. Eisen ist aber a n ihm selber ,,bloßer" Stoff, d. i. etwas, was nicht anders denn als ein bestimmter Differenzierungsmodus stofflicher Fülle zu fassen ist. Und insofern ist es,,ein Stück“ Eisen. $ 5. Im Falle des Regenbogens hat sich das, was als Spezies er- scheint, als ein bloßer Typ herausgestellt. In Hinsicht auf die gelegentlichen Umstände, unter denen es auftritt, ist etwas ein Regenbogen. In seiner individuellen Ausgestaltung liegt gerade das Typische. Was ein Regenbogen ist, kann an dem Re- genbogen hic et nunc wie an einem Fall exemplifiziert werden. Sofern das aber eben weiter nichts ist als ein typischer Fall, hat es keine Bestimmung erfahren. Tatsächlich bestimmt werden z. B. Art und Stoff. Sie (und nicht etwa z. B. das Stück von Eisen) sind die eigentlichen Träger der sog. „, Washeiten". Die Washeiten vereinzeln sich nicht. Aber auch nicht der Stoff und auch nicht die Art. Für die Art war gezeigt, wie die sog. Einzelheit des Exemplars tatsächlich nur dessen Reflektiert- heit ist. Die sog. „Einzelheit“ des Stückes von Eisen ist aber keine andere als diejenige des Regenbogens: Im Hinblick auf den,,Umstand" seines Daseins, sofern es gestaltlos ist usw., wird etwas als ,,ein (bloßes) Stück von" angesprochen. Si- cherlich: Das hier ist,,irgendein" Stück. Aber das „,irgend" besagt doch auch hier nicht die Unbestimmtheit des Gegen- standes gegenüber seinem Begriff, sondern die in die Struktur dieser sog. Washeit genommene Gelegentlichkeit. Vom „,Fleck" gilt entsprechendes. Keineswegs sind,,Fleck" und ,,Stück" allgemeine,,Washeiten" oder Begriffe. Man muß sehen, wie hier die Individualität als Individualität mit zu Stück und Fleck gehört, aber nicht als die ungerufene, logisch zu begreifende Eigentümlichkeit von nur eben,,allgemein“ be- griffenen Gegenständen auftritt. 23