ausspricht über etwas, nämlich z. B. entweder das Urteil äußert, zu dem man gelangt ist, oder aber die Sachen selber zu Wort kommen läßt. Die Logik ist nicht ihrem Bestande nach autonom. Sie ist keine Analytik in dem Sinn, als ob sie für jegliches Seiende ver- bindlich wäre. Autonom könnte allenfalls das Urteil genannt werden. Nämlich als etwas, was aus dem fragend und unter- suchend den Dingen gegenübertreten geboren ist. Die Antwort kann nur richtig oder falsch, aber nicht wahr oder nicht-wahr sein. Es gibt keine,,Sätze", an die gehalten die Richtigkeit des Urteils ontologisch gewendet werden könnte. Die ,,Universalität“ der Logik in ihrer Wendung zur transzendentalen Logik zeigt nur die Preisgabe des Horizontes an, unter dem das, was die Logik behandelt, seinen Ursprung hatte, und unter dem allein z. B. auch das Urteil begriffen werden kann. 1 105