von irgend - Etwas, etwa als Ausdruck dafür, daß dieses ,,nichts" wäre. - Statt es gibt eines, welches... kann man auch sagen: eines ist...¹). Und der Existentialsatz wird zum partikulären Urteil, wenn das eines, welches bzw. welche, die betimmt wird als eine Zahl, die ... bzw. Tiere, welche... 2. Die traditionelle Logik bezeichnet den Unterschied zwischen Singular-, Partikular- und Universalurteil als einen Unterschied der Quantität.,,Die gemeinsame Voraussetzung für die Auf- stellung dieser drei Urteilsarten besteht nämlich darin, daß im Urteil der Subjektsbegriff zunächst eine bestimmte oder unbestimmte Menge von Gegenständen irgendwie umgrenze. Auf dieser gemein- samen Basis geschieht dann die Einteilung der Urteile danach, ob der Subjektsbegriff aus der so umgrenzten Menge nur einen, oder einige, oder alle Gegenstände herausgreift und zu Subjekts- gegenständen des Urteils macht2)." Partikular- und Universal- urteil wären demnach weiter nichts als plurale Prädikationen. Und,, Quantität" des Urteils bezeichnete demgemäß einen Unter- schied des Verhältnisses, in dem der Gegenstand der Prädikation zu dem Begriff an Subjektstelle steht. Dieser Unterschied läge also noch vor dem eigentlichen,, Urteil", sofern als dessen Schema hierbei das der Prädikation unbesehen aufgenommen wird. Ein tatsächlich plurales Urteil ist aber z. B.: Fe und Hg sind ein Metall. Mehreren Subjekten wird dabei dasselbe Prädikat zu- oder abgesprochen. Die plurale Aussage,,enthält“ die Aus- sagen über die einzelnen Subjekte. Dem Anschein nach liegt es nicht anders bei dem partikularen und universellen Urteil. Und sicherlich von,,jedem“ (bzw.,,manchem"),,gilt" das, was in 1) Nach Kant war es,,kein völlig richtiger Ausdruck zu sagen: Ein See- einhorn ist ein existierend Tier, sondern umgekehrt, einem gewissen existieren- den Seetiere kommen die Prädikate zu, die ich an einem Einhorn zusammen gedenke." Falsch ist hierbei lediglich die durch das Festhalten an dem Subjekt- Prädikat-Schema des Urteils motivierte Verkehrung des ,,etwas“ im Sinne von,,eines ist, welches..." in,,irgend - etwas ist 66 2) A. Pfänder, Logik (Husserls Jahrb. IV S. 255). ... 70