erzählt man etwa:... die Sonne schien nicht, also. ...9 so ist hierbei lediglich das trübe Wetter beschrieben, aber nicht einmal etwas eigentlich ,,negiert" worden. Und ebenso: als ein nicht vorkommen von. zeigt sich etwas. Was vorkommt, ist etwa als,,dieses Tier" bezeichenbar; ,,vereinzelt" usw. sind Weisen seines Vorkommens; und daß es nicht vorkommt, ist ein bestimmter, nämlich der defiziente Modus des Vor- kommens neben den Modi des vereinzelt - usw. - Vorkommens. ,,Häufig“, „vereinzelt" usw. wird etwas angetroffen. Das, was,,es gibt", begegnet aber,,insofern, als" es es gibt, gerade nicht. Und es ist ebensowenig,,Subjekt“ der in dem „es gibt“ bezeichneten Existenz, als man etwa auf etwas weisen kann, was,,5 ist". (Im letzteren Falle ist es die Anzahl gewisser Dinge, aber nicht diese Dinge selber, die ,,5" ist. Der Zu- satz,,vereinzelt" usw. bezeichnet hier keine Modalität des ,,es gibt"; daß es etwas vereinzelt - gibt, erläutert nur diese Angabe. Was darin,,bestimmt" wird, ist das, was positiv oder negativ in dem besonderen Sinne sein kann, daß es nur so zu entscheiden ist. ... 6. DIE SOG. QUANTITÄT DER URTEILE Es gibt welche, die.. ist soviel wie: es sind welche, die ... Eins, bzw. keins sind sicherlich nicht 1 bzw. 0. D. i. bei: es gibt eins und noch eins dazu, was ist nicht eine Einzahl um eine andere vermehrt worden. 1 ist selbst eine Angabe. Nämlich als das Wieviel dessen, was 1 in dem nicht weiter definiblen Sinn der Angabe,,ist". Aber daß das eins, was . . ., (in der Verbindung es ist (gibt) eins, was . . .) einerseits vermehrt, anderseits aber nur dadurch fixiert werden kann, daß es eine Stelle hat in dem es gibt, zeigt die Verkoppelung von Anzahl und Existenz: ... 1. Das,, Bestimmte“ einer Anzahl liegt nicht einfach darin, daß 2, 3 usw. bestimmte Vielheiten sind. Dem Begriff der Vielheit fehle, sagt Husserl,,,dasjenige, was den Zahlencharakter erst 5* 67