als solchen" bestünden. Schon im Begriff dieses,, Gegenstandes" tritt die Vermengung des allgemeinen Begriffes zutage mit dem ,,was", als das die Dinge angetroffen werden. Hält man den Terminus,,Kategorie" unter Wahrung seiner etymologischen Herkunft in der Bedeutung fest, daß er eine Art die Dinge anzu- sprechen bezeichnet, dann sind,,formale Kategorien" etwas schon ihrem Begriff nach Unmögliches. Es gibt keine logischen Kategorien, durch die,,der Begriff des Analytischen bestimmt“ werden könnte¹). Die Schemata des Besagens können durch Symbole fixiert werden. Sprachliche Formen wie Genitiv, Infinitiv usw., kön- nen aber lediglich in dem Sinn,, schematisiert" werden, wie man das Schema einer Pflanze, nämlich als ,,ideale" Pflanze zeichnen kann. Denn die grammatischen Formen entstehen. In dem durch die innere Sprachform bestimmten Prozeß werden sie eine an der anderen heraufgeführt. Sie gehören zu,,Sprachen". D. i. zu etwas, dessen Möglichkeit,,,tot“ zu sein, eine Art von Existenz anzeigt. Κατάφασις und ἀπόφασις2) sind Arten des Besagens. Man sagt ja oder nein. Im λóyos dagegen wird etwas vernehmbar ge- macht. Im Falle des λóуoç àñoрavtxós ein Seiendes, so wie es von ihm selbst her sich zeigt. Die Wahrheit des λóyoç ist Erschlossen- heit³). Aber nicht einfach insofern, als darin etwas ,,ausge- sprochen" ist. Durch Hörensagen erfährt man etwas. Nämlich aus der Erzählung usw., die man vernimmt. Eine Erzählung ist wahr, sofern darin,,die Tatsachen",,in der gehörigen Weise",,zu Wort gekommen" sind.,,Die gehörige Weise" bestimmt sich aber aus der Umsicht des Erzählenden. 1) Husserl, Ideen S. 22. 2) 17a, 8, 25-26. 3) Auch im Sehen wird etwas aufgeschlossen (cf. auch Aristoteles 980a, 22-24). Der Körper zeigt sich im Sehen und ist darin nicht nur zu,,spüren“ wie etwa im Tasten. Das „Aussehen“ kann kausal verändert werden; dann sieht der Körper so aus, wie er an ihm selber nicht ist. Der Wahrheit steht die Verborgenheit, aber nicht etwa der Schein gegenüber. Das ins-Licht- gebracht-werden bestimmt die Konzeption der Wahrheit (vgl. auch Heidegger I. c. S. 28). 47