stierenden Gegenstande eine gewisse Beschaffenheit in Wahrheit beigelegt werden kann, gehört mit zu der Vorstellung dessel- ben", und erscheint,,somit nicht in der Kopula des Satzes, sondern in der Subjektvorstellung... Ein Gegenstand zu einer anderen Zeit ist eigentlich ein anderer Gegenstand¹)". Es gehört zum Be- griffe der,,Vor-stellung", daß etwas darin aus den Bezügen ge- rückt ist, unter denen und auf die hin es anzutreffen war. Die Vor- stellung bezeichnet keinen besonderen Modus, unter dem etwas — nämlich als dasjenige, als was ich es vorfinde —,,gegeben“ ist. In diesem Sinn gibt es keinen „Gegenstand der Vorstellung. ,,Vorstellung" bezeichnet vielmehr den intentionalen Bezug. Bei Kant ist es deshalb auch die Vorstellung, die Position erfährt. (Die Konfusion des,, Gegenstandes" mit dem, was als Ding begegnet, ist bei Kant vermieden worden. Daß,,wirklich bei Kant lediglich Existenz - nämlich im Sinn eines modalen Prädikates besagt, folgt notwendig aus dem Begriff der Vorstellung, dessen existentieller Horizont Kant gerade hierbei gegenwärtig war). 66 Das,,als" der prädikativen Bestimmung ist etwas anderes als das,,als", unter dem etwas,,entdeckt" wurde²). Dessen Horizont war der,,Sinn“, d. i. das Woraufhin des angesprochen-werdens. Das,,,als was" etwas genommen wird, war vorentworfen. Man ,,traf" es insofern. Man hatte es zu-tun-mit Wachs oder einem Regenbogen. In dem „ein“ des zweiten Beispiels lag unausge- sprochen verdeckt die Bewandtnis, die es mit dem Regenbogen als einer typischen Erscheinung hat³). Das „,als“, unter dem,,die Dinge" als „,etwas" konzipiert werden, ist vorgängig bestimmt durch den Modus des Befragens der Dinge. Gegenstände werden aber prädikativ bestimmt als das, als was sie sich ergeben haben. Die Kopula ist hier wesentlich: Das so-und-so-Seiende ist der (transzendente) Gegenstand. Sein,,Bestand" hat sich auszuweisen. ―――― 1) Vgl. Bolzano, l. c. I S. 202. 2) Heidegger unterscheidet das existential-hermeneutische „als“ von dem apophantischen,,als“ der Aussage (l. c. S. 158). 3) Vgl. Teil I S. 22. 43