"" In den Aussagen der Ofen brennt noch nicht, es ist kalt ist die Auslegung noch keine prädikative Auslegung. Von dem Ofen wird hier nichts ausgesagt. Wie etwa dann, wenn ich ihm etwas als Eigenschaft zuspreche. Der Ofen begegnet beidemal anders. Nur auf die Seite seines noch-nicht-brennens hin wurde er das eine Mal eingegliedert in die Auslegung einer Situation. Nämlich als das, womit man es hier als dem nächst Zuhandenen zu tun hatte. Und sicherlich: auch die Prädikation bezieht sich auf den Ofen“, nämlich auf den Ofen der Zentralheizung im Keller, der,,dieser Ofen" geblieben ist, obgleich er vielleicht in- zwischen neu gesetzt wurde. Aber in dieser seiner Bezüglichkeit, die für „den Ofen" unverlierbar, weil konstitutiv ist, wird er ,,anders genommen", sofern man über ihn Aussagen macht bzw. in bezug auf ihn etwas fragt. Und auch die Prädikate schlagen um: Man sagt, daß er so und so,,ist", bzw. die und die ‚Eigenschaften“ hat. Die Bedeutung, die diese,,Eigenschaften" als Eigenschaften haben, ist nicht diejenige, unter der sie ursprünglich begegneten. Sie begegneten im Gebrauch des Ofens. Der,,schlechte Zug“, den er hat, begegnete als eine Erscheinung, die als etwas Typisches,,bekannt“ ist. Die Beziehung zum Ofen lag hier in den Umständen ihres Auftretens. Die prädikative Aussage schafft hier aber einen eigenen Bedeutungszusammen- hang. Eigenschaft eines Dinges ist hier das, was man ,,von ihm sagen kann". Insofern,,gehört" sie zu dem Ding. 99 Der Begriff der Bestimmung bringt einen neuen Umschlag: In dem Begriff des Gegenstandes als ens praedicabile s. str. ist auch die Supposition des ,,wovon" aufgehoben worden. Der Gegenstand ist das, als was er ,,bestimmt" wird. Und die Prä- dikate sind das, als was sich der Gegenstand im vorgängigen sich-befaßt-haben-mit den Dingen,,ergeben hat". Insofern gerade ist er,,Gegenstand". Des Näheren ist er das, als was er sich jeweils ergeben hat. Nämlich aus einer Synthesis als dem,,Gegebenen". Das Abspältige seiner Herkunft verrät sich in der Aufsplitterung, der dabei das „Ding“ unterworfen wird: ,,... Die Bestimmung des Zeitpunktes, in welchem einem exi- 42