• Washeiten. Nur Stoffe oder Arten z. B. können,,entdeckt" werden.,,Eigenschaft" bezeichnet eine besondere Wendung dessen, in dem auf etwas anderes als das Substanziierende,,verwiesen" ist. Nur zufolge dieser antizipierten Bezüglichkeit kann es überhaupt ,,geprüft" und,,bestimmt" werden. Als Eigenschaft wird es letzt- lich ausgelegt. Jede Auslegung ist aber eine bestimmte Aus- legung. Nämlich bestimmt durch den Sinn, unter dessen Horizont sie vollzogen wird. Bei Stoffen, Arten usw. als diesen Modi von Realität, unter deren Antizipation man die Dinge befragt und sich mit ihnen be- faßt, deren Horizont aber ein jeweils anderer ist, hat es aber dann auch notwendig sein Bewenden. Es gibt keine universelle On- tologie. Es gibt aber fürs Zweite keine Ontologie als eine philo- sophische Disziplin, in der dasjenige theoretisch zu behan- deln wäre, was wesentlich jeglicher Behandlung vorausgeht¹). Das a priori ist nicht analytisch zu gewinnen. Es erscheint jetzt als die Kehrseite des Nachträglichen jeglicher philosophischer Besinnung. Diese hat sich auf den expliziten Vollzug desjenigen zu beschränken, wohinein ursprünglich, nämlich in dem sich- befassen-mit den Dingen die Welt ausgelegt worden ist. Die Ver- schränkung meiner Existenz in die Welt stellt sich dann aber als aporetisch in dem Sinne dar, der für den Vollzug des phä- nomenologischen Einsatzes entscheidend ist: Die wirksamen Motive dafür, daß und wie man sich auseinandersetzt mit den Dingen, bleiben fürs erste ungehoben. „Motive“ besagt hier keine psychologischen Motive. Es meint die,,Tendenz" einer Aus- legung, deren Sinn nur als das Woraufhin ihres Bestimmens nachträglich faßbar wird. Auslegung der Welt bezeichnet dabei zunächst noch keine,,Erkenntnis". Deren Konzeption ist in eine besondere Richtung der Auslegung meines Daseins geknüpft. Im 1) Das besagt keinen historischen Relativismus.,,Relativ", d. i. in Gene- rationen wechselnd, sind nur die,,Theorien über" den Menschen z. B. Die Anthropologie in diesem Sinn hat freilich eine Geschichte. Sie ist eine Lehre, von der man überzeugt sein, bzw. die man korrigieren kann. Etwas anderes ist es aber um die,,Anthropologie“ als Auslegung, wie sie eingefügt ist in einen ursprünglichen Sinnzusammenhang. 13.