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 Anhang. 
 
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 seines Gefühles ist bestimmt darch die Qualität des (Voranssetzungs-) Urteils. 
 B, der etwa als Forscher nur theoretisches Interesse fflr die Sache aufbringt, 
 wird darch jede Entscheidung der Frage befriedigt werden. Ihm schließt sich 
 €in Lustgefühl an das Urteil, das die Entscheidung bringt, unabhängig — im 
 wesentlichen — von der Qualität dieses Urteils. Das Urteil „die Urkunde ist 
 «cht" tritt bei A als psychologische Voraussetzung eines Wertgefühles, bei 
 B als Voraussetzung eines Wissensgefühles auf.] 
 
 ^'^ [Zu Seite 62]. Hier von Urteilen, respektive Denkakten die Rede, die 
 <jeftihlen zugrunde liegen. Hier wäre Ort, Begriff der psychologischen Gegen- 
 standsvoraussetzung einzuführen, der erst S. 77 unten eingeführt. 
 
 18 [Zu Seite 62]. „Der Aftekt hat zu seinem Objekt den Sachverhalt, das 
 Wissensgefühl die Funktion des Urteilens", Boltunow, „Über den Straktur- 
 -zusammenhang zwischen dem ästhetischen Wertgefühl und seinen intellektuellen 
 Voraussetzungen", Berliner Diss., S. 29. 
 
 19 [Zu Seite 63]. Zum Wort ,. Vorstellungsgef ühle" ist Anmerkung wünschens- 
 wert, die auf Boltunows Terminus „ästhetische Wertgefühle" hinweist, die 
 dieser nur auf Gefühle bezieht, die Gefühle zur Voraussetzung haben. Gibt es 
 für ihn also auch ästhetische Gefühle, die keine Wertgefühle sind oder ist von 
 ästhetischen Gefühlen in zu engem Sinn die Rede? 
 
 20 [Zu Seite 65]. Bei Gegenständlichkeit der Wissensgefühle wohl auf 
 Tumlirz' „Frage" hinzuweisen — , vielleicht auch auf Arbeit über Interesse. 
 [„Das Wesen der Frage", Prag, A. Haase, 1919; „Die Disposition des theore- 
 tischen Interesses usw." in „Beiträge zur Pädagogik und Dispositionstheorie*, 
 herausgegeben von A. Meinong, Prag, A. Haase, 1919.] 
 
 21 [Zu Seite 67]. Hier neuerlich auf hypothetisches (und etwa auch dis- 
 janktives) Urteil hinzuweisen, von dem oben S. 56 die Rede ist. Literatur über 
 intellektuelle Gefühle vgl. bei E. Martinak [„Zur Begriffsbestimmung der 
 »intellektuellen Gefühle« und des »Interesses«], Süddeutsche Blätter für höhere 
 ünterrichtsanstalten, IV. Jahrg., Stuttgart 1896, Heft 7 und 8. Dort auch Literatur 
 über Interesse nachzusehen. 
 
 22 [Zu Seite 74]. Beispiele apathogener Werthaltung oben S. 23. 
 
 2J [Zu Seite 82]. Wert logisches Prius gegenüber Begehrung, „Emotionale 
 Präsentation", S. 96. 
 
 24 [Zu Seite 92]. Öl zeit, „Über sittliche Dispositionen" [Graz 1892] und 
 Hilty, „Das Glück", nachzusehen. 
 
 25 [Zu Seite 99. Die nähere Beziehung zu einer bestimmten Stelle des 
 Paragraphen ist nicht ersichtlich]. Ethik geht nicht auf Vermehrang mensch- 
 lichen Glückes, sondern darauf, die Gesellschaft existenzfähig zu machen. So 
 W. Schallmayer, „Vererbung und Auslese, Grundriß der Gesellschaftsbiologie 
 tmd der Lehre vom Rassedienst", 3. Aufl., Jena 1918, wahrscheinlich letzter 
 Abschnitt des ersten Teiles, vgl. Anzeige in „Die Naturwissenschaften", Jahr- 
 gang Vn, 1919, Heft 35, S. 643. Gegen Eudämonismus vgl. Piaton, „Gesetze", 
 «03 B, Schloß. 
 
 26 [Zu Seite 99]. Wie eine Werthaltungs-, so gibt es auch Begehrungs- 
 übertragung. Ist Vermutung aus „Emotionale Präsentation" begründet, derzu- 
 folge Werthaltungsübertragung auf Verhältnis von Mittel und Zweck und daher 
 auf Begehrung zurückgeht? 
 
 Anhang. ^^^ 
 
 AI, »n,I*' *"'." v^"'''"' """" "'" ""*" "«'» Werthalten von Motiv reden 
 Als solches jede Voranssetznng zu betrachton Hi. v».-„« r. T . 
 
 setznng i.t. Also Motiv so vielmals Nebenvorl'setlgr ««^-*-^~ 
 
 weKnrs auf Last als Begehrnngsobjekt zu vermeiden. Begehre ich etwa, w»ii 
 
 Ob-Tt .* \T*' '"* ""^ "" ''^'"■" "'<='■' ^-* begehren X Ze'naa 
 Objek wertgeha ten wird nnd Werthaltnng Motiv ausmacht vIlLtrEth 
 Grundfragen", Ejnleitung über Egoismus). Ähnlich bei WertlaUang "^»"e^h 
 etwas wert, weil es mir angenehm ist oder mir «fällt ,o v»!!™ T 
 Sttb Tr r *"<=\^'- Annehmlichkeit, ZZ^'^^Z^Z ZZl^'Z 
 
 WeSt"" ?",''"' "^ Werthaltnngsmotiv auLfassen Ist 
 .Ph, W«rthaItungsmotive könnte man unterscheiden in emotionale wie bei eben 
 ür eU d r. ""f *"' ^»"«•'""-bkeit, oder intellektuell-emotionl ^e das 
 ,^t!nt. n ? f '' ^*°'^ ''"^^"*'"" ^^■' Wert habe und dergleichen Tndlich 
 mtell ktuelle. d.e das Werthaltungsobjekt irgendwie charakterisieren, wobeftnr 
 noch zu fragen, ob solche Charakteristik nicht jederzeit in die Haupt- ^dlr Glen- 
 standsvoraussetznng eingehen muß. ^ 
 
 f»1, •^°**'- fT„ «^^'"'•t^Pnnkt ist Werthaltungsübertragnng ein Motivations- 
 
 Lte'uektu So 1 "ir :'!**"«'^*-"-' -«-^«m entweder' motionSoX 
 inteUektuell-emotionalen Motiven. Ebenso Vermittlung ohne Übertra^nrr h« ZI 
 
 St r ktr ""' ^"^""^ '- ^— - --- w=, r:; 
 
 sind ISTwZT" T'T'' ^"'""■"^ "''" '""=" »>-« '^"«) Motive 
 sina als letzte Werthaltungstatsachen wohl besonders wichtig. So Werthaltnng 
 
 euies Andenkens (an intellektuellen Motiven fehlt es da nichtf oder d F u„d 
 
 werdenTs f *' T "''™^" ^'^^ "'" «<^''«"- B'">- ««'c^e Werthaftunln 
 werden häufig zwar nicht auf Motive, wohl aber auf Provenienz zurück ührbT 
 
 es werden abgeleitete Werthaltungen sein. Sind sie es aber mme/ "tÄ 
 ™r 'h"'" Werthaltungen emotional motiviert? Das ist n"h "zu gbubTn 
 Vielleicht nehmen die ursprünglichen und zugleich emotional unmotWeS 
 pnnzipiell wichtige Stellung ein, stehen etwa den unpersönlichen Werten besn 
 ders nahe, so namentlich auf ethischem Gebiete 
 
 scheidet \s 'i^cÄtrdf;;r'?ir rVfT ^^t bfd^'sr- 
 
 ^"'"'A^TS^ki^r -' Motiv\nd ittandUic . : o.yrr 
 
 Alle Wertableitung prinzipiell bestritten von Lipps a a S q «9/ 
 
 «Si^uITS:? ri '-' «'-*^^-'^™"^ Ab^^ng belt iatgt 
 uoer ßerecütigung keine Gedanken vorlieo^en Ein«^iVhf in TT„Kr, u*- 
 
 ansd^cklich gegeben. verMndertAbleitunÄ;Ci 3^^^^^^^ 
 
 von Werten paradigmatisch für Mangel an Berechtigung """^e Ableitung 
 
 Werttheoretisch und praktisch besonders wichtiges Beisniel von Wert 
 
