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 IV. Der Wertgedanke. 
 
 Zeigt sich so der Hinweis auf die emotionale Präsentation geeignet, 
 «in Hindernis zu beseitigen, das sonst bei Anerkennung unpersönlichen 
 Wertes entgegenstehen könnte, bietet ferner diese Präsentation eine 
 positive Ergänzung zu dem, was an negativer Charakteristik der Sach- 
 lage aus der Tatsache der emotionalen Wertirrtümer zu entnehmen 
 war, so verspricht der Gesichtspunkt der hiermit den Emotionen und 
 insbesondere den Wertgefühlen zuerkannten Funktion als Erfassungs- 
 und daher Erkenntnismittel nun auch eine erste Orientierung darüber 
 zu ermöglichen, auf welchem Wege die Frage nach der Tatsächlichkeit 
 und dann auch die nach der näheren Beschafleiiheit unpersönlicher 
 Werte einer Beantwortung zuzuführen sein möchte. In beiden Hinsichten 
 darf die Präsumtion möglichst weitgehender Analogie zur intellektuellen 
 Präsentation als heuristisches Prinzip dienen. Sofern es sich bei präsen- 
 tierenden Emotionen um Gefühle und namentlich Wertgefühle handelt, 
 werden von den präsentierenden intellektuellen Erlebnissen am natür- 
 lichsten zunächst Vorstellungen, insbesondere Wahrnehmungsvorstellungen 
 in Betracht kommen. 
 
 Vorher ist nur festzustellen, was aus der Mannigfaltigkeit des 
 emotional Präsentierten für den unpersönlichen Wert in Betracht kommt. 
 Ein neuerlicher Appell an die natürliche, zunächst vorwissenschaftliche 
 Bedeutung der Wortes „Wert" ist dabei nicht zu vermeiden. Er ergibt 
 vor allem eindeutig, daß, während wir im Gebiete des persönlichen 
 Wertes die Begehrungen ohne Bedenken als Werterlebnisse gelten lassen 
 •durften, jetzt die durch Begehrungen präsentierten Gegenstände, die 
 Desiderative^ durchaus außer Betracht kommen. Dasselbe gilt von den 
 Dignitativen, soweit sie ästhetischer, logischer oder etwa hedonischer 
 Natur sind. Nur ein erweiterter Wortgebrauch faßt alle Dignitative unter 
 dem Worte ^Wert" zusammen.[*2] Natürlich schließt das aber in keiner 
 Weise aus, Objekten, denen solche an sich vom Werte verschiedene 
 Dignitative zukommen, um dieser Dignitative willen Wert auch in un- 
 persönlichem Sinne zuzuschreiben. Schön sein ist an sich etwas anderes 
 als wertvoll sein; aber was schön ist, hat doch eben darum unzweifel- 
 haften Wert, weil es schön ist. 
 
 Dies also vorausgesetzt, ergibt sich als erste Frage die, ob das,, 
 -was nach Abzug der ästhetischen, logischen und hedonischen Dignitative 
 noch übrig bleibt, ob also jene Dignitative, die man ganz wohl timo- 
 logische nennen könnte, auch auf Dignitäten^ hinweisen, die ihnen 
 korrespondieren. Die Analogie zu der Frage, ob unseren sensiblen 
 Qualitäten oder richtiger deren Trägern wirkliche Dinge einer Außen- 
 welt gegenüberstehen, fällt sofort in die Augen. Und auch der Gedanke 
 4er Halbwahrnehmung' bewährt hier neuerlich seine Brauchbarkeit, die 
 aber allerdings sofort eine erhebliche Einschränkung durch das erfährt, 
 was man jederzeit unter dem Namen der besonderen Subjektivität der 
 Oefühle der relativen Objektivität der intellektuellen Erlebnisse mit Ein- 
 
 1 Vgl. „Über emotionale Präsentation", S. 113. 
 
 2 Vgl. „Über emotionale Präsentation", S. 177. 
 
 ' Vgl. „Über die Erfahrungsgrundlagen unseres Wissens", § 20. 
 
 § 7. Der unpersönliche Wert 
 
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 CLtnÄl"S =L?r" r-/- ^«^'- «'e.t eben 
 man schon innerhalb dLCs^SfnllT.''^'.^"' ^''™'^"^°' «"d darf 
 Phänomene auseinanderhalten' «ow^f""*''.^"''"^« ""^^ schlechtere 
 sicher den schlechten Phänomenen an' dT«'-? ^''"^^ Präsentieren, 
 ^. Es kann nicht überrascTen Iß „,„ T "^ "*""«" '^^- [**) 
 hier, wie allenthalben sonst beT der LTT ''f' "^^ '"^'^ ««»". ""ch 
 das Sosein hingewiesen findet wth«h!"°'*"".^ ^°° Seinsfragen auf 
 unpersönlichen Werte nun ausdrl khVh ! ""' ^^^' ^'^'^"^ Sosein beim 
 uns die Wertgefühle präZt^a iTriT ""'' ^" ""'' -«« 
 mußten, legt vor allem die Frale nahP «h .PlfDomene bezeichnen 
 kurzweg zu sagen, die Gegenstände rii«l V" ..^^'^'^^^'S^ «nd, etwa 
 ursprüngliche Wert. In einem 7w!i k Präsentation seien der 
 
 Präsumtion, unpersönliche wlfS^ T° ^ ""^^ J^-^^^f^^« die 
 heißen, was existiert, während wIh^!."",*"" *"""" Umständen nur das 
 Kälte und so fort ganz ohne sofchrVorbeh«r-T ^^''"- ''<"'' ^^rme, 
 sicheren Glauben'' reden daß «,^«17 ."'••"* ^^"*^ '»«'«' ™ ==ie«ilich 
 wegs gebe. Es wird s'cL al!o wohl l"'f m '" ^'' ^'^tlichkeit keines- 
 als unpersönlichen Wer vo rehZos d^fSi?' " ^"^'"«'^ '""«'^» «"«h 
 die durch die Wertgefühle nräsen Wf L ^?8^''« "»'«ie gelten zu lassen, 
 wie viel davon auch def wSke t Tn T-' /" l''''^ ^'"'^^ «"er 
 intellektuell Präsentierten Te 2oSh f f ' '^"''° ^'« "ei dem 
 lassen. Die eben erwähnte besonde.? I ff t, ^"^««'khaltung walten zu 
 Werterlebnisse von unserer Subjekt vitr^"'".^" Abhängigkeit unserer 
 
 natürlich besonders unerSc^tSdeab^^^^^^ 
 
 im Hmblick auf die nicht seliZpL tu ^""'"P ""'' besonders 
 
 die Möglichkeit doch auch nS „^""'^f «:*^»°g solcher Subjektivität 
 
 Wertgefühle präsentiertr Gegen täMefÄ^ ''' ""*^' <^«" '^^'^^ 
 der Wirklichkeit näher steheSten 1 S! ,*°^"'^^ff«° wären, die 
 so daß sie vielleicht sogar tieferTd!« w ^ '''^ sensiblen Qualitäten, 
 imstande wären, als vom Lfelektuell PrS" t' '^''^"*"'^" ^» "^^S^^ 
 Zugleich erhellt, daß das Wesen r^'"" ''^^^^* ^«^en darf, 
 lieh zu fassen, sich als e^^f Yu^ f u ""Persönlichen Wertes begriff- 
 begrifflich festzulegen Cparbe\t''T^"'^'''^'*"'«*^"»' ^^^l 
 indes der unpersÖDHche Wert dner Än> "" .'''• ^"""«^'^■■° '^^St sich 
 Umwege über das Erfalen Inso J„ h ""'f ^° Bestimmung auf dem 
 präsentierenden Werterlebnisse ^Il^r '"?''"'' ^"°'«8' «'« ^^ ihn 
 begriffliche Charakteristik ism^n aL^!t'°.'''''^°' «'"«bestimmtere 
 gegenüber den Tonempfindunffenodprvfiii .? ^.^ ^«rtenempflndungen 
 gegenüber den DruckempfinduLen d?« ^'^ "" ''''' *"" '^^'^P^'^^r- 
 Empfindungsgegenstände „fcht mit 'in B^trnt;^' T"" ^'' ^««»^^^ 1«' 
 
 XÄKrciSTnS -- -" 
 
 ^-dengefunden, so -Ä^ aS t hT SrohntSSoS 
 ^ ygl a. a. 0., § 24 
 Vgl. „über die Erfahraagsgnmdlagen unseres Wissens«, § 8. 
 
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