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 TorbemerkuDg des Herausgebers. 
 
 Die vorliegende Arbeit A. Meinongs war als Ersatz einer 2. Auf- 
 lage der schon seit lange vergriffenen „Psychologisch- ethischen Unter- 
 suchungen zur Werttheorie" gedacht. Das Manuskript, das mir Frau 
 Doris Meinong übergab, war nahezu druckfertig. Im Texte habe ich 
 nur an ganz wenigen Stellen etwas geändert, wo offenkundige Ver- 
 sehen vorlagen; meine Einfügungen sind durch eckige Klammern 
 gekennzeichnet. Dem Manuskripte lagen Zettel bei mit Bemerkungen 
 des Verfassers, die er noch hatte verarbeiten wollen. Ich habe diese 
 Bemerkungen in einem Anhang zusammengestellt und in den Text kleine 
 Ziffern in eckigen Klammern eingesetzt, die auf sie hinweisen. Einige 
 Ldteraturnachweise mußte ich unvollständig lassen, da die wahrscheinlich 
 gemeinte Stelle mit genügender Sicherheit nicht zu ermitteln war. Die 
 ausführliche Inhaltsangabe soll ein Register ersetzen. 
 
 Graz, im Februar 1923. 
 
 Ernst Mally. 
 
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 Inhalt. 
 
 Seite 
 1 
 
 Methodisches zur Einleitung 
 
 [Über definltorische Ausgangsbestimmungen einer Untersuchung 1. An- 
 wendungsgebiet und Bedeutung eines Wortes 2. Leistungen der Aus- 
 gangsdefinition 3.] 
 
 I. Voruntersuchungen. 
 
 § 1. Vom Anwendungsgebiet des Wortes „Wert" 4 
 
 [Größenwert 4. Würdigkeit 5. Leistungswert (Tauschwert und Gebrauchs- 
 wert) 5. Wirtschaftlicher Wert 6 und andere persönliche Werte 7. Un- 
 persönlicher Wert 8. Schönheitswert und Wahrheitswert 8. Wert als 
 Leistungsfähigkeit 9. Wert als persönücher Wert 10.] 
 
 § 2. Wert und Bedürfnis 12 
 
 [Bedürfnis und Erhaltung 13. Erlebtes Bedürfnis 15. Bedürfnis und 
 Begehren 16. Wesentliche Beziehung zum Psychischen 16. Wert ohne 
 Bedürfnis 17. Bedürfnis ohne Wert 18.] 
 
 § 3. Wert und Nützlichkeit 19 
 
 [Nützlichkeit ohne Wert 20. Begriff der Nützlichkeit 20. Abhängige 
 Nützlichkeit 21. Wert ohne Nützlichkeit 21. Nützliches als Mittel zu 
 Angenehmem, Schönem 22, zn Wertvollem überhaupt 23.] 
 
 § 4. Wert und Opfer, Kosten, respektive Arbeit 
 
 [Wert als Voraussetzung für Opfer 25. Vergangene Opfer 26. Arbeit 
 und Opfer ohne Wert 26. Veränderlichkeit von Werten bei Unver- 
 änderlichkeit der gebrachten Opfer 27. Künftige Opfer 27. Schwer- 
 ersetzlichkeit 27 und Unersetzlichkeit ohne Wert 28. Opfer als (negativer) 
 Wert 28. Schwerersetzbarkeit (und Unersetzbarkeit) nicht wertbegrün- 
 dend 29. Wert und Preis 30. Außerökonomische Werte 31.] 
 
 § 5. Rückblick. Die Beziehungen zum Subjekte 
 
 [Der natürliche Wertgedanke dem Opfergedanken fremd, durch den Hin- 
 weis auf Bedürfnis xmd Opfer nicht klarer gemacht 32. Objektives und 
 Subjektives in Bedürfnis, Nützlichkeit und Wert 33. „Werterlebnis" 33.] 
 
 II. Die Werterlebnisse. 
 
 § 1. Paradigmen konkreter Wertstellungnahme 
 
 [Emotionale Natur der Werterlebnisse 35. Gefühl 35 und Begehren 36 
 im Werterleben.] 
 
 § 2. Wert und Begehren 
 
 [Wert als Begehrbarkeit 37. Begehrungsschranken, die nicht Wert- 
 schranken sind 38. Wert des Vergangenen 38. Unbegehrbarkeit des Tat- 
 
 24 
 
 31 
 
 34 
 
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