322 Achter Teil. Irrationalität und Transzendenz von e und л. wenn m auch n+ ein positiver oder negativer echter Bruch ist. Folglich ist n ein positiver echter Bruch¹), ebenso m' n'+ n " also auch: Also überhaupt: b a ebenso: m m n + ε n' + ε"m" n " usw. m n+ &'m' n' + ε"m" n'"+ m' n' + ε"m' n" + usw. Also würden die Zahlen a, b, c, d, ... eine Reihe positiver ganzer abnehmender Zahlen sein, was unmöglich ist.") m n Aus diesem Hilfssatz folgt, daß tg irrational ist; denn die Voraussetzungen sind für den obigen Kettenbruch, wenn nicht von Anfang an, dann doch sicher von einem späteren Gliede ab, erfüllt. m 1) Dieser Schluß ist bei +1 schon möglich, wenn nur ≤ 1, statt n 1 vorausgesetzt wird. Übrigens ist noch der Fall auszuschließen, daß der Kettenbruch von irgendeinem Gliede an die Form hat: m n m m' m+1 m" m'+1 m" + 1 da dieser letztere 1 ist. 2) Der Beweis dieses Hilfssatzes beruht auf der völlig unbewiesenen An- nahme, daß jeder solche Kettenbruch m n+ &'m' n'+ ε= ohne weiteres einer bestimmten Zahl gleich gesetzt werden kann. Die erforder- lichen Konvergenzbeweise haben unter der Voraussetzung, daß alle +1 oder alle = 1 sind, erst Seidel (Untersuchungen über die Konvergenz und Divergenz der Kettenbrüche, Diss. München 1846; Münch. Akad. Abh. 2. Kl. VII, 1855, p. 582) und Stern (Crelles J. 37, 1848, p. 264, 266; Algebr. Analysis, p. 301), für beliebige erst A. Pringsheim (Münch. Akad. Ber. Math.-phys. Kl. XXVIII, 1898 (1899), p. 295) geliefert.