Kapitel IV. Rektifikation und Quadratur. 307 x + y 2 = 0 - x y + z = 0 - −x + y + z = 0 Öffnungs- reell schneidet; und das tritt stets bei genügend großem winkel des Kegels ein, wie es durch Wahl von 2, u, v immer erreicht werden kann. Von speziellen quadrierbaren Kreisbogendreiecken sind bekannt die Pelekoiden, die aus einem rechtwinkligen Dreieck entstehen, wenn man über den Katheten nach innen, über der Hypotenuse nach außen ähn- liche Bogen schlägt; und die Figur BFD, für welche AD = BCD = 30º.¹) AF = AH; 30°.1) Die letzte Be- dingung ist offenbar unwesent- lich: alle Geraden durch A, die DH schneiden, teilen das Zwei- eck DBHF in zwei quadrier- bare Zweiecke, wie aus der obigen Erörterung folgt, da der H C zu BD gehörige Sektor BCD den doppelten Zentriwinkel, aber das halbe Radiusquadrat hat, wie der zu F'D gehörige Sektor FAD. Dagegen bieten die Kreisbogenzweiecke (Lunulae) besondere Schwierigkeiten. Hier ist ja: also müßte: ri sin = sin 1 921 ❤1 sin2 91 eine konstruierbare Größe sein. Фа = C sin2 92 Schreibt man diese Gleichung: 1 92: 91 sin² 1 sin² 92 с = с " 91 so folgt, daß mit zugleich algebraisch, also nach dem Lindemann- P1 ❤ 2 P1 schen Satze (s. S. 331, 332) sin q, transzendent wäre, gegen die Annahme, daß sin q₁ konstruierbar. Also ist entweder ₁₂ transzendent (qua- drierbare Zweiecke dieser Art sind bisher nicht bekannt)); oder es ist c = 0, ₁₂ algebraisch. Nun ist mit sin o, auch cos ₁, also auch 1) Bourrand, Mém. présentés. Paris VI (1774), p. 400. 2 2) Ebenso auch keine Kreisbogendreiecke, bei denen ₁₁² +¶r,² + 93 73 ² nicht Null. 2 20*