266 Sechster Teil. Analytische Approximationen. x = 1.2 1 arc sin x √1 - x² x2 1.3 1.2 1 - x2 3.5 3.4 1 x² 5.7 3.4 1 7.9 5.6 1 x9 9.11 15 sin x -- 1 1.2 1. 23 sin 2 82 1.2 X 1 sin 2 3.5 2 3.4 х 1 - sin2 . 5 7 2 3.4 Xx 1 sin 2 7.9 2 5.6 Ꮖ 1 - sin2 9.11 2 Hieraus ergibt sich in erster Annäherung der Wert: sin x x 1 - 2 3 sin2 x 2+ cos x = 2 3 d. i. die Formel des Nikolaus von Cusa (S. 188), und in zweiter An- näherung: Xx 15 12 sin? sin x 2 x x 9 + 6 cos x 14+ cos x 15 -2 sin 2 d. i. die Formel von Newton (S. 203). Setzen wir in die Entwicklung von - (1x)" (1-x)" (1+x)" (1-x)" (1 + x)”+ (1 dann x = iz n so erhalten wir für n = " 1): 2 erst x= 1) Diese und ähnliche Kettenbrüche haben zuerst Euler (Comm. Acad. Petrop. IX (1737), p. 98; Introductio 1753; Opusc. analyt. II, p. 217) und Lagrange (Mém. Acad. de Berlin 1776 236) abgeleitet; Euler beweist auch, wenn auch nicht mit der heutigen Strenge, daß ein solcher Kettenbruch überhaupt einen bestimmten Grenzwert besitzt. Daß aber diese Kettenbrüche wirklich gegen tg hyp z (bzw. g) konvergieren, beweist erst Lambert (Hist. de l'acad. de 2 Berlin, der 1768 gedruckte, mit „année 1761" bezeichnete Band, p. 265-322), der diese Kettenbrüche unabhängig gefunden hatte. Ist