Kapitel IV. Grenzfälle. 257 x3 x5 sin x = x + 1) 3! 5! (2) Desgleichen ergibt sich aus: sin nx n cos" x tg x -- für n = = 0: x = tg x oder: arctg x = x + 5 - 1) (n 2) tg³ x + 3! - tg³ x + tg5 x 5 (3) für │x<1, da die Reihe unter dieser Bedingung konvergiert.¹) Um festzustellen, welcher der Werte von arc tg x durch diese Reihe dargestellt wird, beachten wir, daß die Reihe: x2 1-(1-2)-(1-7) - 3 3x2 5 9 kleiner ist als ihr erstes Glied 1, da alle folgenden subtrahiert werden, ebenso ergibt sich aus der Anordnung: 5x (12) + (1 - 5 + ) + ... - 3 5 daß sie größer ist als ihr erstes Glied (1), da alle folgenden Glieder addiert werden. Infolgedessen liegt der Wert der Reihe zwischen den Grenzen +1 und 1, repräsentiert X3 x5 X + 3 5 + 4 π π also den zwischen und gelegenen Wert von arc tg x, den Hauptwert. 4 Ferner folgt aus (8) S. 248: sin nx n sin x cos x 22 - sin² x + 3! für n = 0: x COS X = 22 sin x + 3! sin³ x + 22.42 5! sin5x+ - 29.42.62 71 sinx + = sin x + 2 sin x 2.4 + . sin x + 2.4.6 sin' x + 1 1 .3 5 1. 3 5 . oder: arc sin x x + 2 x3 + 2.4 x5 + 2.4.6 x + √1 - x² 1 3 1.3 5 1.3.5 (4) 7 1) J. Gregory, Commerc. epist. Nr. XIX, XX. Den besonderen Fall Π x=1, arctg x = 1 - 4 1 1 + hatte Leibniz gefunden, wie er am 26. Oktober 1674 an Oldemburg schreibt; Acta Erudit. Lips. 1682. Schriften hrsg. v. C. J. Gerhardt, 1. Abt. B. I, 1849-55, Bd. II, 16. Vahlen: Konstruktionen u. Approximationen. 17