178 Fünfter Teil. Numerische Approximationen. Diese Archimedischen Grenzen 3,1428... und 3,1408... kommen. 3,1427... und Uy63,1410... bis auf 1 den Werten U96 U96 = 3,1427.. 2 bzw. 2 Tausendstel nahe.¹) Später 2) findet er für noch die engeren Grenzen: 211 875 67 441 197 888 62 351 Er hatte auch den Zusammenhang zwischen Kreisumfang und -inhalt gefunden; zur Berechnung von benutzt er die Umfänge der Poly- gone, nicht die Inhalte. Er wußte wohl, daß die halben Umfänge eine bessere Annäherung an 7 ergeben als die Inhalte i, denn 2 Un es ist: 1 = 2 en un< u n da o, der Radius des einbeschriebenen Kreises, kleiner als Eins ist. Von den erforderlichen Ungleichungen folgen die auf die Inhalte bezüglichen OAB Sektor OACB < OADB ohne weiteres aus den allerersten Kreiseigen- schaften, daß eine Sehne ganz innerhalb, eine Tangente ganz außerhalb liegt. Von den auf die Umfänge bezüglichen AB Bogen AB < AD + DB kann man zwar die erste aus dem Archi- medischen Satze von der Geraden als kürzesten herleiten"); dem ent- spräche eine Herleitung der zweiten aus dem erst von Legendre 1) Leonardo von Pisa hat aus den 96-Ecken die etwas genaueren Grenzen hergeleitet: 1440 4581 3,1427... und 1440 4584 3,1410... 2) In einer verlorenen Schrift περὶ πλινθίδων καὶ κυλίνδρων, die Heron (Metrica I 26 ed. H. Schöne, Leipzig 1903), p. 66/67 erwähnt; die Zahlen sind leider verschrieben, sie heißen vermutlich: 211882 67441 (= 3,1415904 ...) und 195882 62351 = 3,1416016...) s. P. Tannery, Journ. d. sav. (nouv. sér.) 1 (Paris 1903), p. 205; Apollonius aus Perge und Philon von Gadara gingen in der Annäherung noch etwas weiter (s. Eutokios Komment. zu Arch. ed. Heiberg, Leipzig 1880/81, p. 300). 3) Archimedes, nɛgi oqaigas nal nvhívdgov (Opera ed. Heiberg, Leipzig 1880/81), erstes Postulat.