168 Vierter Teil. Höhere algebraische und transzendente Konstruktionen. und allgemein ist sin am na eine rationale Funktion von sin am a und cos am a dn a. Bezeichnet man den ganzen Umfang exzentrisch gemessen mit 2, so wird: • sin am 2 - 2. sin am ☎ cos am ☎. . 1- k2 sin am* ☎ dn ; aber es ist: folglich: sin am = sin π = 1, Cos am ☎ = 0, - sin am 2 = = 0. Für die exzentrische Teilung des ganzen Umfangs 2 in n gleiche Teile erhält man also eine gleich 0 gesetzte rationale Funktion von sin am 26 n und cos am Setzt man in dieser Gleichung; 26 n · dn 26 n 2☎ sin am V 21 (p+1) n 2+1 2☎ go cos am n 2+1' dn 2☎ n 1 2 1+2' so erhält man eine Gleichung zwischen 2, r und p, aus der noch z. B. p vermittels der Gleichung: r² = 2º 2λp + 1 — eliminiert werden kann. Damit bekommt man also die Gleichung zwischen den Radien 1 und und dem Zentralabstand zweier Kreise, deren einem sich ein n-Eck einbeschreiben läßt, das dem anderen umbeschrieben ist. Umgekehrt kann man von dieser Be- ziehung ausgehend, Teilungsgleichungen ableiten. Für den Fall n = 3 besteht bekanntlich die Eulersche Relation¹): 22-1-2r, 1) Siehe hierüber E. Kötter 1. c., p. 151. Analoge Formeln für symmetrische 4-, 5-, 6-, 7-, 8-Ecke, die also auch allgemein gelten, hat Fuß (Nova acta Petrop. 1792, Bd. 10 (1797), p. 103, Bd. 13 (1827), p. 166) gegeben. L'Huilier (Gerg. Ann. 1 (1810, 1811), p. 149) zog den Schluß, daß zwei Kreise unendlich viele ein- bzw. umbeschriebene Dreiecke zulassen, wenn zwischen ihren Radien und ihrem Zentralabstand die Eulersche Relation besteht. Steiner (Crelles J. 2 (1827), p. 96 Werke I, p. 127) stellte die Aufgabe, die der Eulerschen analoge Formel für n-Ecke aufzustellen; und gab (Crelles J. 2 (1827), p. 287 Werke I, p. 159) die Lösungen für n = 4, 5, 6, 8. Vgl. ferner: M. Simon, De relationibus inter constantes duarum linearum secundi ordinis, ut sit polygonum alteri inscriptum, = =