156 Vierter Teil. Höhere algebraische und transzendente Konstruktionen. Sind PPPPPPPPPs die Projektionen der 17 Ecken eines regulären Siebenzehnecks auf den durch die Ecke P gehenden Durch- messer [PA], ferner E die Mitte von PP, F die Mitte von P₁P₁, G die Mitte von PP, H die Mitte von PP, ferner MD = 1 MB, 4 1 so ist jeder der Winkel EDM, FDM, GDM, HDM (mit Rück- sicht auf die Zweideutigkeit des Winkelhalbierens, also Vierdeutig- keit des Winkelviertelns) ein Viertel des Winkels PDM = α, und zwar π EDM, FDM-+ 4 π π GDM = α - HDM = α • 9 4 4 Demnach erhält man durch Vierteln von MB in D und Vierteln des Winkels PDM sofort die vier Mitten E, F, G, H. Ferner entnimmt man den oben abgeleiteten Gleichungen, daß • MP MP MP. ME, MP MP • = = • MP MP MP MG, MP, MP • 5 MP. MF, - MP. MH = ist. Demnach ist von jedem der vier Kreise, welche bzw. durch P₁P, PP, PP, PP, gehen, eine Zentrale und die Potenz in bezug auf M bekannt, woraus sich verschiedene einfache Wege ergeben. Man kann z. B. auf dem Durchmesser BC die vier entsprechend ge- legenen Punkte E', F', G', H' nehmen; dann schneidet der Kreis, der durch C und E' geht und seinen Mittelpunkt über F hat, aus [PA] die Punkte P₁, P₁ aus usw. 4 Im Gebiete der kubischen Konstruktionen wird die Kreisteilung möglich für Primzahlen von der Form: p = 2.3+1, z. B. die 7-Teilung und die 13-Teilung, wie oben (S. 95) ausgeführt. Das Entsprechende gilt für die Lemniskaten- und die Lemniskatoiden- teilung, auf die wir nunmehr eingehen wollen. Lemniskatenteilung. Daß die Gaußsche Kreisteilung auf die Lemniskate, deren Glei- chung in Polarkoordinaten: = cos 2 ist, übertragen werden kann, beruht auf den gruppentheoretischen Eigenschaften der Teilungsgleichungen, auf die wir hier nicht ein- gehen können. Hier können nur einige elementare Bemerkungen ge- macht werden.