Kapitel I. Wurzelziehung und Winkelteilung durch algebraische Kurven. 107 die Strecken P₁P, PP, PP, ihre Länge 1 beibehalten. 1 2 = 2 =.. Die Punkte P₁, P3, P5, ... beschreiben die Cevaschen Zykloiden. Die von P, beschriebene liefert Dreiteilung, weil immer 3 P₁P¸ P₂ = ¹ P¸ P₂ P¸ 2 3 3 2 4 ist; die von P, beschriebene gibt Fünfteilung, weil immer P₁PPPPP ist, usw. Die Gleichungen der Kurven sind: r = 1 p = 1 + 2 cos 2 q r = 1+2 cos 2 + 2 cos 49, allgemein r = 1 + 2 cos 29+ 2 cos 4q + + 2 cos 2kq, oder r = sin (2k+1) 9 sin da man sofort der Figur entnimmt: = & P Q Qi Qi Q3 Q: 1+2 cos 2+2 cos 4+...+2 cos 2kq: sin (2k+1) p = 1: sin 9. Kempe¹) verallgemeinert die Erzeugung der Pascalschen Schnecke (s. S. 85): Verlängert man PQ um QQ, OQ und beschreibt bei festem P der Punkt Q den Kreis, dann beschreibt Q₁ die Pascalsche Schnecke; verlängert man PQ, um Q1 Q2 0Q1, SO beschreibt Q die Pascalsche Schnecke zweiter Ordnung usw. Nun ist also = LOPQOQP 20Q,P=4 0 Q, P = · · ·, = .. 180°- POQ₁ = 30Q, P, 180°- POQ₂ = 50Q₂P usw. Damit ist die Anwendung der Kempeschen Kurven zur Teilung in 3, 5, ..., 2+1 Teile vorgezeichnet. Eine zweite Reihe von Kurven erhält man ebenso durch die Punkte Q1, Q, Qs', ..., für welche QiQ' = P'Ò', Q₂'Q' = P'Q' usw. ist. Infolgedessen ist = OP'Q' 30Q'P', OP'Q' = 70Q,'P' usw., 1) Nieuw Archiv voor Wiskunde (2) I (1894). Mém. de Liège (2) XX (1898). Loria 1. c., p. 339.