Algebraische Einleitung. 63 X1 ganze oder rationale Wurzeln hat. Ist x, eine ganze Wurzel, so folgt aus: d - x₁(α x₁²+bx₁+c), daß als ganze Wurzeln nur Teiler von d in Betracht kommen. Für rationale Wurzeln läßt sich zunächst zeigen, daß eine Gleichung: y³ + py²+qy + r = 0 m mit ganzzahligen Koeffizienten p, q, r, als rationale nur ganzzahlige rationale Wurzeln haben kann. Denn ist eine solche rationale Wurzel mit teilerfremden m und n, so muß: m(m²+pmn+qn²), r n durch n³ geteilt, die ganze Zahl ergeben. Da aber der Zähler durch keinen Faktor von n teilbar ist, so muß n = 1 sein. Eine Gleichung: ax³ + bx + cx + d = 0 mit ganzzahligen a, b, c, d werde vermittels x = b с y³ + k ² y² + k² ²° y + z³ d² 0, a a - a y k transformiert in: und für k werde diejenige kleinste Zahl gewählt, für welche die drei Koeffizienten: b с d ko, ka, ka a ganzzahlig sind. Hat die Gleichung in x eine rationale Wurzel, so muß die Gleichung in y eine rationale, also nach obigem Satze eine ganzzahlige Wurzel haben, also der Nenner jener rationalen Wurzel x ein Teiler von k sein. Durch die Substitution: 1 X 11 x ergibt sich ebenso: Als Zähler für rationale Wurzeln kann man nur Teiler derjenigen kleinsten Zahl k in Betracht ziehen, für welche: с b h3 h q, h² , h³ a d h2 d' ganzzahlig sind. Findet man also auf diesem Wege keine rationalen Wurzeln, so ist die Gleichung irreduktibel. Daraus folgt z. B. die Irreduktibilität der Gleichung: x³-2=0, von der die Verdoppelung des Würfels abhängt; ferner der Gleichung: x³+x²-2x-1=0,