Art. 112-115. 291 Schnittgerade der festen Ebenen beider nimmt (resp. eine Gerade der gemeinsamen festen Ebene), wodurch A und C bestimmt sind. Die Zusammensetzung der Drehungen erfolgt dann vermittelst AB A BC C 114. Aus 111, 112 folgt, daß jede Kongruenz durch eine Trans- formation y = a (+ x + u) a' − 1 = ax + b 2 +j²b'x + a' repräsentiert wird, wo au = b, j² = 0 ist; die Bewegung y ax + b jab'x + a' a + bj kann also wie in 93 durch die „parabolische" Biquaternion 2 mit j² = 0 repräsentiert werden, in welcher a-1b ein Vektor ist. Führt man statt j jetzt & = ji₁₂ ein, so kann eine beliebige nichtsinguläre Biquaternion ε A + B = (a + a₁₁ + a212 + 12 11 12) + 8 (bo + b₁₁ + b2 12 + 6121112) durch Multiplikation mit einem geeigneten Faktor ρ + εσ in eine solche verwandelt werden, in welcher, wie jetzt erforderlich, A-Bi₁₂ ein Vektor, d. h. abo + a₁b₁ + a2b2 + a12612 = () 6 ist. Denn die für erhaltene Gleichung (s. 93): e 2 2 2 (abo+a₁b₁ + a2b2 + a12b12) + (a² + ar² + ar² + a122) 6 = 0 2 hat stets eine Wurzel, wenn nicht a = a₁ = a2 = A12 = 0, also A + B = B singulär wird. Demnach repräsentiert jede nichtsin- guläre parabolische Biquaternion eine Bewegung. Man kann bei einer solchen immer 2 a² + ar² 1 0122 + a² + a₁ = 1 annehmen, da man dies, wegen a² + ar² + a112 + a122 ≠ 0, durch einen Faktor stets erreichen kann. 115. Eine beliebige Bewegung ist durch zwei sich in ihr ent- sprechende kongruente Dreiecke definiert. Geht das Dreieck ABC durch eine Bewegung in das kongruente Dreieck A'B'C' über, so sei A diejenige der beiden Geraden, welche den kürzesten Abstand p der Geraden [AB] und [A'B'] senkrecht halbieren und in den Hal- bierungsebenen der Winkel der Ebenen {p [AB]} und {p [A'B']} 19*