Art. 146-150.. 221 Geometrie (II 59 S. 68) nur die im Innern des Kreises x² + y² = 1 liegenden, die Polaren von uneigentlichen Punkten und die Pole von eigentlichen und Grenzgeraden wie gewöhnlich, dann gelten offenbar die Sätze: Die Pole aller eigentlichen und Grenzgeraden eines uneigent- lichen Punktes liegen auf einer Geraden der Polare des Punktes; die Polaren aller uneigentlichen Punkte einer eigentlichen oder Grenz- geraden gehen durch einen Punkt, den Pol der Geraden. Aber es gelten nicht diese Sätze für beliebige Punkte und Geraden. Sind nämlich (X, Y) (h = 0, 1, 2) drei uneigentliche Punkte in einer Ge- raden, so gehen zwar ihre wirklichen Polaren XX + YYr = 1, (h = 0, 1, 2) aber ihre „Nicht-Desarguesschen" Polaren XXh+YYn - 1 Vxn² + Yn λρι (x² + y² - 1) = 2 im allgemeinen nur für die ausgeschlossene Wahl einen Punkt. (h = 0, 1, 2) pp • const. durch 150. Satz: Nach Einführung von Koordinaten genügen die Ко- ordinaten der Grenzpunkte einer homogenen Gleichung zweiten Grades, die immer durch Koordinatentransformation auf die Form gebracht werden kann: 2 2 x² = x₁² + x2² + X3². Für einen eigentlichen Punkt ist dann 2 2 x² > x₁² + X₂² + X3², 2 für einen uneigentlichen Nicht-Grenzpunkt x² < x₁² + x2² + X32. Beweis: Sind Xo, X1, X2, X3 die Koordinaten eines Punktes, ‰, §1, 2, 3 diejenigen seiner Polarebene, so findet (vgl. II 80 S.98) die reziproke Kollinearität 142 ihren Ausdruck in einer linearen Trans- formation: = ankXk k (h, k = 0, 1, 2, 3) mit nicht verschwindender Determinante | ank. Die Gleichung der Polarebene von (Xo, X1, X2, X3) wird also: Σακκ = 0, h, k (h, k = 0, 1, 2, 3) wenn Yo, Y1, Y2, Y3 irgend ein Punkt derselben ist. Die Polarebene des Punktes (yo, Y1, Y2, Y3) wird demnach