Die Sätze der Verknüpfung. 1. Grundbegriff ist „Punkt“. Es wird kein weiterer Grundbegriff eingeführt, wodurch der For- derung nach einem Minimum von Grundbegriffen sicher genügt wird. Denn wenigstens ein Grundbegriff muß der Geometrie eigentümlich sein. 2. Grundsätze: Es gibt wenigstens einen Punkt A und wenig- stens einen von A verschiedenen Punkt B. Diese Grundsätze entsprechen, wie auch die später aufzustellenden, der Forderung, ein Minimum des Inhalts zu haben. 3. Je nachdem, ob P und zwei gleiche oder verschiedene Punkte sind, soll gesetzt werden PQ0 oder PQ+0. 0 4. Definition: Sind A und B irgend zwei verschiedene Punkte, so zerfallen alle existierenden Punkte, einschließlich A und B, in zwei Klassen (AB) = (BA)。 und (AB)₁ = (BA),, derart daß die Klasse (AB)。 den Punkt A, also wegen der Festsetzung (AB)。 = (BA)。 auch den Punkt B enthält; daß, wenn С zu (AB), gehört, auch A zu (BC), also auch B zu (AC) gehört. Bezeichnet man die Zu- gehörigkeit von С zu (AB)。 mit ABC= 0, die Zugehörigkeit von C zu (AB), mit ABC+0, so folgt aus dem vorhergehenden, daß in ABC 0 oder 0 alle Permutationen von A, B, C gestattet sind und daß z. B. aus AB=0 auch ABC=0 folgt. Die Klasseneinteilung soll ferner die folgenden beiden Haupteigenschaften haben: Ist ABC=0, so sind für jeden Punkt D stets ABD, BCD, ACD zugleich = 0 oder 0; ist ABC 0, so sind für keinen Punkt D jemals ABD, BCD, ACD zugleich = 0. Die Gesamtheit der Punkte der Klasse (AB), heißt „Gerade" [AB]. = - 5. Satz: Sind C und D zwei verschiedene Punkte von [AB], dann ist jeder Punkt von [AB] auch Punkt von [CD]. Beweis: Ist E irgend ein Punkt von [AB], also ABC=ABD