§ 95. Eindringungstiefe. Durchschlagsdicke. 205 behält einen endlichen Wert, d. h. die Geschwindigkeit nimmt in end- licher Zeit bis 0 ab: das Geschoß kommt zur Ruhe. Umgekehrt kann man daraus, daß das Geschoß in festen Mitteln zur Ruhe kommt, schließen, daß in diesen wo>g' ist. Zur Beurteilung des Verhältnisses von wo:g leiten wir aus mw= W = w·i·(a+bv²) ab: also w = W g G wo g •i (a+bv²), = i·a. (2) w ist von der Größenordnung Kaliber-Quadrat, also etwa 1 qm bei mittleren Kalibern. Für G nehmen wir etwa 10 kg, i soll zwischen 1 (Kugeln) und (Langgeschossen) liegen. a ist von der Größenordnung 106. Das würde für die Größenordnung 1000 ergeben. Demnach wo g kann g neben w vernachlässigt werden, es kommen daher die Formeln für den schwerefreien Schuß zur Anwendung (s. S. 39): v Das ergibt: t = Vo V dv vd v 8=- " w w Vo (3) 8 = t = m 1 a+bv² w. 26 a+bv², m 1 b are tgvo arc tg v a a vas ( w⋅i Vab (4) Darin bedeutet v。 die Eindringungsgeschwindigkeit, und die Zeit ist vom Moment des Eindringens an gerechnet. Diese Formeln ergeben erstens für den Durchschuß eines Körpers zum Weg s⁰ die Austrittsgeschwindigkeit und die Austrittszeit to. Zweitens ergeben sie für v=0 die Eindringungstiefe und -zeit: v=0 = m 1 w.i 2b • 2(1+00%), b m 1 tv=0 · = w.i Vab arc tgvo •V (5) a falls der Körper ausgedehnt genug ist; (bei Erde, bei Holz der Ein- dringungstiefe). Bei dem Wesen dieser Formeln als Näherungen kann b α · 4 man für den oben angegebenen Mittelwert 10 einsetzen und auf Dann kann man der Verschiedenheiten im Spitzenfaktor i verzichten. Formel für die Eindringungstiefe die Form geben: