202 Siebzehntes Kapitel. Endballistik. x0 4x⁰ vo 4x0 u0 km m m/sec cos w⁰ 12345 62 367 1°52',5 0,168 2 50 312 4°45' 0,161 49 280 8°45' 0,177 4 51 256 13° 41',25 0,205 55 239 19° 48',75 0,200 Könnte man den Indexfehler durch genaueste Ausführung des Zünders, den Einstellfehler durch sorgfältigste Einstellung vermittels automa- tischen Stellschlüssels beseitigen, so betrüge die verbleibende Streuung nur noch wenige Meter. § 94. Symmetrieachsen. Kehren wir zur Betrachtung des Trefferbildes der Punkte II (Ši, Ni) zurück. Als Anfangspunkt der Koordinaten (, ) wurde zunächst der wahre Treffpunkt, dann, da dieser nicht bekannt ist, der scheinbare Treff- punkt, der Schwerpunkt der Punkte П genommen. Aber, so wenig der wahre Treffpunkt bekannt ist, so wenig sind die wahren Achsenrichtungen bekannt. Wollte man die ŋ-Achse etwa in die vertikale Schußebene legen, so würde das nur dann berechtigt sein, wenn diese Ebene eine Symmetrie- ebene für die Schüsse wäre; das Geschütz müßte dann in bezug auf diese Ebene nicht nur geometrisch (was schon wegen des Dralls nicht der Fall ist), sondern auch mechanisch (in bezug auf Verteilung der Massen und Widerstände) symmetrisch sein. Im Trefferbild würde das darin zum Ausdruck kommen, daß die Punkte II rechts und links der ŋ-Achse „gleich- mäßig" verteilt sind. Um festzustellen, was unter dem Wort „,gleichmäßig“ hier zu ver- stehen ist, führen wir den Begriff,,mittlerer Fehler in bezug auf eine Achse“ ein. Das ist die Quadratwurzel des Mittels der Abstandsquadrate der Punkte II von der betreffenden Achse. Also, wenn n cosg-sing=0 die Gleichung der Achse ist, die Quadratwurzel aus 1 1 (n cosy — § sing)² = {5² sin² - 25 sing cosy +Σn²cos²g} n - n asing2b sing cosg+c⋅ cos²y, wenn zur Abkürzung gesetzt wird: (44)