§ 91. Präzisionsmaß. Fehlermittel. 197 Da nach (30) der mittlere Fehler der sich zu dem der wie In-1:√n verhält, verhalten sich nach (20) die Präzisionsmasse um- gekehrt und die durchschnittlichen Fehler ebenso. Also ist ΣΙ - ΣΕ n Vn (n-1) (32) zur Berechnung des durchschnittlichen Fehlers aus den scheinbaren. Betrachtet man die n (n - 1) 2 Differenzen - als die beobach- teten Größen, die eigentlich Null sein müßten, so ist nach (29) deren mittlerer Fehler V Σ (5 - 5) n (n − 1) 2 --- 1 '2 = V2. = - n 1 √2μ2 = h (34) also gilt auch für die durchschnittlichen Fehler ΣΕ n || 1 Σ 5 - 5 √2 (3) (35) zur Berechnung aus den Differenzen 2 -. Werden die Differenzen - nicht alle, sondern z. B. nur die n − 1 sukzessiven |+1| genommen, so ist der Nenner in (35) ent- sprechend zu verkleinern. Fehlerfortpflanzung. Haben die beobachteten Größen x, y, die scheinbaren Fehler §, ʼn so hat f(x, y) den Fehler af df= = дх af + ayn. (36) Die Fehler werden also wie kleine Größen (Differentiale) behandelt. Liegen für die Werte 51, 52, En vor, für η die Werte ... 71, 72, ... nm, dann wird das mn-fache Quadrat des mittleren Fehlers von f nach (18) und (28) gleich Σ(+ 5+ nj af x i=1 n j=1.. m af ay 2 2 af af 2 • mΣ 5²+ n ax a y also das Quadrat des mittleren Fehlers von f gleich (37) af Σ +(3) Στ 2 m n Entsprechend, wenn f von mehr als zwei Größen abhängt. (38)