§ 81. Lösung nach Gossot und Liouville. 179 wobei der Wert k empirisch zu ermitteln, z. B. aus einer oder mehreren solchen Gleichungen mit beobachtetem T, p, v zu berechnen ist. Vergleicht man die Bedeutung der Funktion (i) (31, 29) in der jetzigen (32) und in der obigen Differentialgleichung (23), (26), so erkennt man, daß die isotherme Annahme k = 1 zulässig ist, wenn die Arbeiten T+A neben Ei vernachlässigt werden können. Gegen die obige Aufstellung der Energiegleichung darf man nicht einwenden, daß dabei die Gasentspannung adiabatisch angenommen wurde. Denn dem hieraus entspringenden Fehler sollte durch Berich- tigung der trägen Masse in T mit Rechnung getragen werden, wenigstens annähernd und im Durchschnitt. § 81. Lösung nach Gossot und Liouville. Die geschilderte Methode bezieht sich nur auf die Annahme, daß der Brennexponent x=1 ist. Da diese Annahme noch nicht unbestritten fest- steht, verdienen Methoden Beachtung, die an einen speziellen Wertvon & nicht gebunden sind, wenn dieselben auch Vereinfachungen anderer Art vornehmen. Wir setzen also jetzt das Brenngesetz α dø (i) = pa dt == (34) ds dT voraus, das wir mit Rücksicht auf dt= = p: so schreiben: υ wds บ dø (i) ds dTa = (35) ds, oder, wegen im v² = T, Τια d T \t dø (i) E (36) = C wd8 wds wenn 1 C= W V m1 Ex- (37) 2 gesetzt wird. Indem man p und v durch T ausdrückt, führt man die korrigierenden Faktoren der schweren und der trägen Masse ein. Dem tragen wir Rechnung, indem wir in (37) m, statt m schreiben. In der Energiegleichung (30), die wir jetzt schreiben: T d 1 E T A k-1 wds o+ + E E' A wird der kleine Bruch E vernachlässigt. Es wird ferner in - v=ws — ws。 • ▲ · (1 — i (1 — A)) - (38) (39) 12*