160 Dreizehntes Kapitel. Der Drall. letzte von dem vorgeschriebenen Enddrallwinkel noch merklich abweichen, so kann man diese Werte wie folgt verbessern. Man ersetze in (5): k durch k (1+j) D₁ durch D₁ (1 + j₁) · 1 Dn durch Dn (1 + in), also jedes tg D durch tgD+j.tg D 1-jtg² D - (6) = tgD· (1 + j) · (1 +j tg²D) = tgD · (1+j · sec²D) und jedes sec D durch 1 = cos D - jsin D sec Dj tg²D, · in-1, die dann erhält man zur Bestimmung der Korrekturen j, j₁, ja, ... als kleine Größen erster Ordnung anzusehen sind, die n linearen Gleichungen: J₁ sec² D₁- J。 · sec²D。 = 4k · sec D。 · j · J½ · sec²D¸ — J¸ · sec²D¸ = ‡ k · (sec D¸ · j + · - · · · • T Jn Tn Jn · secªDn — Jn−1 · sec³Dn−1 = 4 k · (sec Dn−1 · j + 1), - · (7) in denen zur Abkürzung immer j· T tg²DJ gesetzt ist und Jo, wie jo den Wert 0 hat. Aus diesen Gleichungen berechnet man der Reihe nach J₁ = (1) ⋅ j J₂ = (2) · j • (8) • Jn = (n) · j, wo (1), (2), ... (n) Zahlenfaktoren sind. Aus der letzten der Gleichungen (8) ergibt sich die Korrektur j von k, da ja die Korrektur in von Dn, also auch der Wert Jn bekannt ist. Die Berechnung der Größen J aus den Gleichungen (7) und die Berechnung der Größen j aus j · T · tg²D = J gestaltet sich sehr einfach, da die dabei erforderlichen Größen T · tg²D und sec D schon in den Gleichungen (5) der Reihe nach berechnet sind. Als man vom gleichbleibenden zum wachsenden Drall überging, bestimmte man den Anfangsdrall aus der Forderung, daß die größte Drehbeanspruchung des Geschosses unter einer gewissen, vom Geschoß abhängigen Grenze liegen soll. Mit dieser primitiven Art den Drallverlauf festzulegen, mußte man sich begnügen, da damals der Verlauf der Ge- schwindigkeits- und der Gasdruckkurve nicht bekannt war. Neben der gebotenen Rücksicht auf die Geschoßfestigkeit darf aber die auf die Be- anspruchung der Züge um so weniger außer acht gelassen werden, als das Geschoß nur einmal, die Züge dauernd beansprucht werden. Nach (3) ist nun diese Beanspruchung gleich d(T tg²D)/dx = P • tg²D + 2 T·tgD· dtgD/dx. (9)