§ 66. Zweck. Konstanter u. progressiver Drall. 155 δω Kann man für größere Flughöhen nicht mehr =-ɛz annehmen, δω w w sondern muß man als empirisch gegebene Funktion von z nehmen, so kann die Berechnung des Integrals δι Sw dx х Xx w х xo in eine fallende geometrische Reihe vom Quo- z. B. so erfolgen: Es sei xo, x1, x2, tienten q, dann ist dx Xi+1 x Xi Sw dz = w x Xi - q-1, also (q - 1) i=0 Swi Wi Als entsprechende Punkte der gegebenen und der variierten Flugbahn nahmen wir bisher solche mit gleichem tgw+tg³. Man kann statt dessen auch z oder auch v wählen. Letzteres muß man beim senkrechten oder fast senkrechten Schuß, für den sino = +1, cosa = πC F w ist. 2 Da kann man die Formeln (4) S. 36 direkt variieren und erhält z. B. Sw· vdv 68 - usw. (w ±g)² Dreizehntes Kapitel. Der Drall. § 66. Zweck. Konstanter und progressiver Drall. Die Geschoßwirkung am Ziel wächst, wenn man die Geschoßmasse vergrößert. Wollte man dies ohne Vergrößerung des Kalibers erreichen, so mußte man von Kugel- zu Langgeschossen übergehen. Das bringt einen weiteren Vorteil mit sich, da nach (12) § 7 die Verzögerung durch den Luftwiderstand der Querschnittsbelastung umgekehrt proportional ist, also bei gleichem Kaliber durch Vergrößerung des Gewichtes verkleinert wird. Um Langgeschossen die erforderliche Stabilität beim Fluge durch die Luft zu geben, mußte man ihnen eine Drehwucht um die Längsachse erteilen. Dies geschieht durch die schraubenförmig in die Rohrwandung (Seele) eingeschnittenen ,,Züge", und die Führungsringe des Geschosses,