132 Elftes Kapitel. Die Flugbahn als nichtebene Kurve. partikuläre Lösungen für a, wenn σ und die Wurzeln Gleichung sind: Ao-Cro+1=0, C r± √4 der 2 A (13) und es ist -i født xe α= +he-ifrat 4 (14) α die allgemeine Lösung für die betreffende Zone. Aus ihr ergibt sich die spezielle Lösung dieser Zone, indem man x und 2 so bestimmt, daß a und & gegebene Anfangswerte haben. Die Drehgeschwindigkeit r ist groß und infolge günstiger Geschoß- form und Gewichtsverteilung ist jedenfalls anfänglich (w = f nicht sehr Δ C2+2 f 4 A2 A groß. Daher ist anfangs 442 schieden, also = C242 von nicht sehr ver- 442 Cr Cr T = + groß und etwas kleiner als 2 A 2 A A (15) Cr f σ = klein und etwas größer als 2 A 2 A Cr 2 f Mit wachsendem f nimmt ab, σ wächst. Hat σ den Wert Cr 2 A und t Cr = den Wert erreicht, so ist ot, C2r2 = 4 Af, 40. Diesen Zeit- punkt nennen wir die Stabilitätsgrenze und die Stabilitätsdis- kriminante. Nur im Gebiete der Stabilität >o läßt sich 1 durch Δ lineare Funktionen der Zeit zonenweise approximieren, gilt also die Formel (14) für a. = Es kann , also fw Null und negativ werden *), wenn der Schwer- punkt weit vorn liegt, oder wenn der Sog am Boden stark wirkt. Dann bleibt positiv und die Bewegung bleibt stabil, a klein, die Geschoß- achse nahe der Bahntangente: der Sog wirkt stabilisierend. Anderer- seits ist es aber unerwünscht, die Widerstandsverzögerung durch starken Sog infolge ungünstiger Bodenform zu vergrößern. Mit günstiger Boden- form muß man also Kopflastigkeit zu verbinden suchen, um möglichste Stabilität zu erreichen. Aluminiumzünder sind deshalb für die Stabilität des Fluges ungünstiger als Messingzünder. *) Bei kleinen Geschwindigkeiten scheint dies nach den Kummerschen Versuchen (s. S. 21) nicht der Fall zu sein; für große Geschwindigkeiten ist es nicht festgestellt.