124 Flugbahnschwenkungen. Zehntes Kapitel. Dieses Ergebnis der oft angewandten starren Schwenkung steht in Wider- spruch mit der ebenfalls gebräuchlichen Formel (8') § 40 und mit der besseren Formel (8) § 40. Bei Annahme starrer Flugbahnschwenkung liefert eine Schußtafel der Werte wo, 2º punktweise die ganze Flugbahn, indem man wo, x⁰ als Polarkoordinaten, die Anfangstangente als Koordinatenachse nimmt. Insbesondere erhält man den Gipfel P zur Erhöhung w。 daraus, daß für die Schußweite OP die Anfangs- und Enderhöhung zusammen gleich wo sind; eine bekannte, aber nach obigem nur sehr rohe Näherungs- konstruktion. § 50. Zweigliedrige Flugbahnschwenkungen. Die Siacchischen Formeln (3) (§ 28) x sec wm - 1 c B (T(u) — T(uo)) 1 = CB (D(u) — D(uo)) 1 tgootgo c B 1 x tgwo - secam (J(u) — J (uo)) c2 B2 (A (u) — A (u。) — J (u) (D(u) — D(u。))) - ergeben für om wo, wenn man sich u aus der ersten ausgerechnet in die folgenden eingesetzt denkt, daß x seco, und x tgwo z bloß von t, nicht von w。 abhängen. Eine Änderung Wo Abb. 26. = von w。 bei unverändertem v。, also auch unverändertem uo = xo secwm vo än- dert also die Flugbahn in der Weise, daß für jeden Punkt P die Strecken =x • - OQ sec wo, QP =x· tgwo 2 (s. Abb. 26) unverändert bleiben. Auf die so erhaltene Schar von Flugbahnen - · - beziehen sich die in §18 abgeleiteten Sätze. Diese Art Flugbahnschwenkung gilt, wie die Wahl wm wo (s. S. 70) am besten für aufsteigende Bögen. Wählt man für Gipfelbögen com = 0, so findet man ebenso, daß x und x tgwo z nur von t, nicht von wo abhängen. Eine Änderung von w。 bei un- verändertem uo, also xo, ändert also die Flugbahn in der Weise, daß jeder Punkt P sich nur auf seiner Ordinate verschiebt, und zwar so, daß das Stück PQ konstant bleibt (Abb. 27). Abb. 27.