120 Neuntes Kapitel. Störungen der Flugbahn, insbes. durch Tageseinflüsse. Wir müssen jetzt die Untersuchung auf den Teil der Windkorrektur d (G—F) fm'dG ausdehnen. Statt dessen betrachten wir den Ausdruck w’ dr Für kleine wird dieser gleich (n - 1) mal ( ω 1 + 1). ― m' Nun wird ∞ = tgo d5 und αξ = 's - 1 d γ αξ ως = 2 + V + 3 § +52 + - ... - √ + 3 2 √² + √² + ... ... =(-1+1/+...) also - ૐ 1+8 ως = (1 + 1) :) = 3 √ + ... √² + Also gilt auch hier, wie oben, der Schluß, daß Sm = 1 S✩ zu nehmen ist und der Fehler von der Ordnung || 5* * wird. γ Zusammenfassend bekommen wir also den Satz: Bei der Be- rechnung der Windkorrektur trägt man der Veränderung des Windes mit der Höhe am besten Rechnung, indem man sie wie für einen mit der Höhe unveränderlichen Wind berechnet und dabei den in halber Flughöhe wehenden Wind nimmt. vw' Da der Satz seiner Natur nach nur eine Annäherung ergeben kann, kann man die ursprünglichen einschränkenden Annahmen, daß го wenig veränderlich ist und y und w klein sind, fallen lassen; der Satz gibt dann immer noch die beste Annäherung, die in so einfacher Weise erreichbar ist. § 48. Graphische Hilfsmittel. Wir nehmen jetzt an, daß für ein bestimmtes Geschütz, ein bestimmtes Geschoß und eine bestimmmte Ladung die Schußversetzungen infolge Wind, Änderungen von Luftgewicht und Anfangsgeschwindigkeit ermittelt und etwa tabellarisch dargestellt sind. Für die praktische Berücksichtigung dieser Tageseinflüsse soll nun im folgenden ein gra- phisches Verfahren abgeleitet werden. Die Windkorrektur, infolge ihrer Größe die wichtigste, ist etwas umständlicher als die anderen, weil sie nicht nur die Entfernung, sondern