116 Neuntes Kapitel. Störungen der Flugbahn, insbes. durch Tageseinflüsse. wird die Schußversetzung in der Schußrichtung nach (5) und (8) w' n x⁰ r² {to - 2012 - (1 - 1800)] coso, + (etg|tgo) sino,} tgwo tg/w0 Vo 'w" {to xol und quer zur Schußrichtung Λ Setzt man diese Schußversetzungen bzw. gleich cos wx. A und sin w x · B, so wird A == w to {20 Хо B = 10 (10 - 20 } und es ergibt sich: xo [1 sin (wo + w°) - (n - 1) Coswo sin w⁰ }} • Bei gegebener Windstärke und allen Windrichtungen wird der Schuß nach dem Umfang einer Ellipse versetzt, deren A B 1 große Halbachse A in der Schußrichtung, deren kleine Halbachse B quer zur Schuß- richtung liegt, wo A und B der Wind- geschwindigkeit m proportional sind, aber von der Windrichtung nicht ab- hängen. хо Die wichtigste in A und B vorkommende Größe to ist Null auf der Parabel (s. 15 S. 42), bedeutet also den ,,Zeitverlust", der auf der Schußweite 20 infolge. des Luftwiderstandes eintritt. Die Größe Abb. 20. (n − 1) v0 хо Vo sin (wo+w°) sin w⁰ (n − 1) (1 — 100), xo hat für Flachbahnen näherungsweise den Wert ist dann also klein und nur bei größeren Wind- stärken und Entfernungen zu berücksichtigen. Kann man sie vernach- lässigen, so gilt der einfachere Satz: Die Windversetzung ist gleich. Windgeschwindigkeit mal Zeitverlust. Ist w nicht klein gegen, so muß man 4x° nach dem Taylorschen Satze nach Potenzen von 4。 und 4w。 entwickeln und für v。 und 40 ihre genauen Werte nach (b, c) einsetzen. Die Glieder w' to und "to bleiben unverändert, das Glied " in der Querversetzung wird (a) tg = x⁰ · m" xo+w' Xo Der obige Satz gilt dann nur noch annähernd.