§ 40. Die Hauptformeln. 105 Da bei Flachbahnen der Quotient tgwo tgw⁰ mit von 0 an wachsendem von Eins an abnimmt, folgert man aus (6) in Übereinstimmung mit der Erfahrung: Kleine Schußweiten wachsen, größere nehmen ab durch Verkleinern des Geschoßgewichtes. Das Umgekehrte gilt bei Steilbahnen, da bei diesen der Quotient tg wo mit von 90° an abnehmendem w。 von Eins an abnimmt; dabei ist tg|wo| aber die Änderung des Luftwiderstandes mit der Höhe nicht berücksichtigt, wovon man nur bei Flachbahnen, aber nicht bei Steilbahnen absehen darf. Ändert sich nur wo, so erhält man aus (2) da X und Z unabhängig von o sind, die Gleichungen: x - X Coswor Z = X sinc。 - Z = 0, 4x0 хо -tgw。・ w。 + 4to xo хо 4 zo jo Żo - • Z⁰ ctgwo 4wo + 4t⁰ = 0, χο Z⁰ also wegen Żo tgao — 20 -- Z⁰ xº tg wo 20 - (1 + tg w⁰ tgwo zur Bestimmung von 420 und 41°: 20 · 4t°= ctg wo 400 · (7) xo ― (ctg|wo| tgw) 4w。· (8) x⁰ Die sonst übliche Formel ist: 4 хо x⁰ =(ctg|wo| - tg² wo tg|wo| Δωρι (8') 4 x⁰ die gewöhnlich geschrieben wird: Cranz, Ballistik 1917, I, S. 287). In der Form (8') kann man sie besser 2. tgwo · 40 (s. z. B. tg 2 wo⚫ tg|w0| mit (8) vergleichen. Weil Korrekturen als (8). tgwo tg|w0| ein echter Bruch ist, liefert (8′) kleinere In § 16 (14) nannten wir eine Bahn flach oder steil, je nachdem 4x0 Δωο größer oder kleiner als Null ist; nach (8) heißt das jetzt: je nachdem wo +|wo| kleiner oder größer als 90º ist. Und für die Höchstschußweite (4xº = 0), w°+ |w⁰| = 90° folgt wegen |wo|> w。, daß w。 < 45º sein muß; während (8') ergäbe w。 = 45º. wo Demnach entspricht (8) besser der Erfahrung als (8').