86 Siebentes Kapitel. Die zweite Klasse von Lösungen. tabellarisch darzustellen. Dabei ist es dann nicht mehr angebracht, ein Näherungsgesetz zugrunde zu legen, sondern man wird zweckmäßiger die Widerstandstabelle selbst den Berechnungen unterlegen. Das ist der heute übliche Weg, den wir im folgenden Paragraphen schildern. § 33. Der allgemeine Fall. Die Formeln (3) erfordern die Berechnung von Integralen, die wir wie folgt bezeichnen wollen. du f(u) = T(u) udu = D(u) f(u) gdu =J = J (u) uf(u) (21) -fs udu J (u) = A (u). · f(u) Die Berechnung dieser Integrale erfolgt numerisch auf Grund der Widerstandstabelle für die Funktion f(u), indem man sie als Summen Au Σ usw. berechnet. Die Differenz 4u wird gleich dem Intervall der f(u) Tabelle, also gleich 1 m/sec genommen. Als untere Grenze der Integrale nimmt Krupp 1000 m/sec, Siacchi 1200 m/sec, bzw. in einer späteren Tabelle 1500 m/sec. Die Kruppsche Tabelle enthält übrigens die Funk- tionen durch g bzw. durch g² dividiert, nämlich die Funktionen 1 T (u) = T' (u), —— D(u) = D'(u), — J(u) = = =J'(u), g das hat den Vorteil, daß in den Formeln (22) statt c=i: i: G f 1 g² m f · A(u) = A' (u); zu nehmen ist Spitzenfaktor durch Querschnittsbelastung. Bei Siacchi wird das Doppelte des Integrales gdu uf (u) mit J(u) bezeichnet. Dadurch wird ein überflüssiger Faktor 2 eingeführt. Sind die Tabellen bis zu einer solchen unteren Grenze V geführt, daß für v≥ V das Chapelsche Gesetz gilt: wk (v — 263) (s. S. 15), so kann man, falls größere Geschwindigkeiten als V vorkommen, die fehlenden Teile der Siacchischen Funktionen T, D, J, A nach folgenden Formeln berechnen: