§ 28. Mittelwerte oder Fehlergrenzen. 75 berechnen kann. Das kann man auf Grund einer ersten vorläufigen Bahn- bestimmung. Das so gewonnene B ist einer verbesserten Bahnbestimmung zugrunde zu legen usw. Dieses B ist sicherlich ein Mittelwert der Werte ú + B cf(u) auf dem Bogen O Pº, weil der Integrand (x - x)² auf ihm teils positiv, teils negativ sein muß; denn er ist 0 im Anfangspunkt nnd an der Stelle mit ww, vor dem Endpunkt. Hieraus geht das Vallier- sche Verfahren hervor, wenn man die wenig veränderliche Größe: = = 3 úi + Bc f(u) u+ durch eine lineare Funktion von x, nämlich X2 - x ε1 X2 X1 vermittelst ihrer Werte an zwei ε1 = ú₁ + Bcf(u₁) u1 + ε2 x X2 - - X1 X1 Stellen X1, X2, nämlich: ú₂+ Bcf(u₂) und 82 - approximiert. Die Gleichung für B wird dann: ú₁ + Bcf(u₁) x u2 (x − x)² (x² — x) dx X ₂+ Bcf(uz) + u2 (x - x)² (x - x₁) dx=0. Dabei sind die zu x₁ und x2 gehörigen Werte u₁, u₂, ú₁, ủą durch eine erste Bahnbestimmung angenähert zu ermitteln. Wenn das Verfahren konvergent ist, was nach Cranz (Ballistik 1917, S. 186) zweifelhaft ist, so würde die wiederholte Anwendung desselben die zur Abszisse x gehörige Ordinate z immer genauer ergeben. Vallier wählt insbesondere für x die Schußweite 2º, ferner für P, den Anfangspunkt, also x₁ = 0 und für P₂ den Gipfel, für den näherungsweise x = 0,55 20 (s. S. 51) genommen wird. Nach Einführung der approximierenden Funktion & ist es nicht mehr sicher, daß das berechnete B ein Mittelwert ist. 2 · § 28. Mittelwerte oder Fehlergrenzen. Siacchi wie Vallier bestimmen also einen Mittelwert für B aus der Forderung, daß ein Mittelwert von + Bcf(u) Null werden soll: bei Siacchi ein Mittelwert dieses Ausdrucks an allen Bahnpunkten von wo