§ 26. Korrektur nach Siacchi. 73 Zur Beurteilung dieses Siacchischen Verfahrens beschränken wir uns auf kleine Bogen, für welche die Annahme berechtigt ist, daß f(v) COS W COS Wo COS W Coswo von v unabhängig ist. D. h. für v und für v COS O COS wo ist der Ex- ponent des Bernoullischen Gesetzes derselbe; er sei mit no bezeichnet. COS @ Ebenso sei er derselbe für V1 und V1 ; dieser sei mit no, bezeichnet. cos wo Dann ist der wahre Wert B ein Mittelwert von (B) f(v) COS W Coswo COS @ 1° Coswo COS W - während der Siacchische Wert B₁ ein Mittelwert ist von (B₁) f(v₁) ¡(v1 1 COS W COSWO COS W Coswo = COS W (B₁) (B,) (B) (B) (B) Nun kann (B₁) für (B) genommen werden, wenn n₁ = n, ist, d. h. wenn für v₁ und v derselbe Exponent gilt. Daß dies nicht immer der Fall zu sein braucht, zeigt folgendes Beispiel. Es sei v, nahe B der Schallgeschwindigkeit, so daß nv den größten Wert, etwa 5 (s. §6 S. 14), hat. 2º sei die zugehörige Schußweite im leeren Raum. Für v。 werde eine Überschallgeschwindigkeit mit nr. 2 •Wo Abb. 15. -We gewählt. Schließlich werde der Geschoßfaktor so groß gewählt, daß mit der Anfangsgeschwindigkeit vo die Schußweite 2º erreicht wird. Dann ist auf der ganzen Flugbahn: und zwischen w。 und 1 < Nv Nvr - Wo ist Coswo COS W ≤1, also (Abb. 15): 15(B)≥(B₁), während zwischen - wo und w⁰ 1≤(B) ≤(B₁) ist. Demnach kann ein Mittelwert der Größen (B₁) kleiner sein als alle Größen (B), ist dann also kein Mittelwert dieser Größen.