72 Siebentes Kapitel. Die zweite Klasse von Lösungen. § 26. Korrektur nach Siacchi. Wir wählen jetzt wm = Wo und bezeichnen i secwo mit u. Die Größe u hat Siacchi als unabhängige Veränderliche eingeführt und als „Pseudo- Der Gleichung (2) c B⋅f (u) zu- geschwindigkeit" bezeichnet. folge muß man B als Mittelwert von - ri f(v)· cos w - cf(u) f(u)· coswo - — - zu bestimmen suchen. Das kann z. B. durch die Forderung geschehen, daß die Fehlersumme f(v) cosa f(u) coswo B) G (tgw) d tgw=0 ist. Um diesen Ansatz zu verwerten, wählen wir das ,,Gewicht" G = (tgwo - tgw)2, damit die Fehler entfernt vom Anfangspunkte um so mehr ins Gewicht fallen*). Ferner wählen wir die Grenzen des Integrals gleich w und w°, so daß es sich über die „ganze" Bahn erstreckt. Schließlich setzen wir für v einen konstanten Wert v₁, weil f(v) tío COS W COSWO COS W COS W von v nahezu unabhängig wird, wenn man f(v) durch ein Bernoulli- sches Gesetz approximiert. Für v₁ nehmen wir diejenige Anfangsge- schwindigkeit, die im leeren Raum mit der Erhöhung w。 die gleiche Schußweite 20 ergibt (s. (14) § 15**)], also дхо V₁ Dadurch wird sin 200 wo COS W (fv₁) Coswo G (tgw)·d tgw Coswo B= wo wo Nimmt man noch in erster An- JG (tgw) ·d tgw Wo näherung w⁰ = — wo, so wird B eine bloße Funktion von wo und xº, in einer Tabelle mit doppeltem Eingang darstellbar. *) Siacchi wählt G (tgwo+tgw)², wodurch die Fehler nahe dem Anfangs- punkt mehr ins Gewicht fallen. **) Ungefähr vo, s. S. 51.