§ 23. Der allgemeine Fall. 67 Nach Integration der Hauptgleichung vermittelst · secw=G-1 (sino) kommt es auf die Auswertung der Quadraturen (5) § 13 S. 38 an. Das kann mechanisch oder numerisch-graphisch erfolgen. Zu letzterem Zweck kann man die zweite Gleichung (2) § 10 S. 25 in der Form benutzen: 18 Δω x2 sec²w g cos w [G-1 (sin w)] g cos w (8) Zu jedem w und w+4w in zwei Bahnpunkten findet man danach den dazwischenliegenden Bogenteil 48. Diesem gibt man eine mittlere Nei- gung, d. h. man konstruiert: Ax = cos (∞ + ε · Aw) · 48, 12: = sin (w +ε. 4w). 48, (9) · wo & ein echter Bruch, z. B. gleich ist (Euler). Ebenso ermittelt man die zu- gehörige Zeitänderung aus: 4t As v - 48 G-1 (sino) (10) Dabei sind die Bogen 4s so klein angenommen, daß man sie genau genug als geradlinig ansehen kann. Wählt man sie größer, so ist es besser, sie erst sin 40 durch Multiplikation mit auf ihre Sehne zurückzuführen Δω (Legendre). Dies ist nämlich bei einem Kreisbogen derselben Gesamt- krümmung 4 das Verhältnis von Sehne zu Bogen. Oder man gewinnt 4x und 4% aus 48, indem man es multipliziert mit den Werten, die 4х 48 und für den Parabelbogen haben, der dieselbe Anfangsneigung 42 18 und Endneigung hat, wie der gegebene Flugbahnbogen (Didion). Für einen solchen ergibt sich aus (5) § 13 S. 38 für x = xo w+4w w+sw 4x 48 Jd tg w tgwd tgo W ω+ Δω 4tgw 42' 42 (1) 4tg² w 48 w+sw 9 ΔΩ seca d tgw seco dtgo W 12' - sec³w (11) und diese Verhältnisse gelten für den Luftraum mit um so besserer An- näherung, je kleiner ist, je weniger sich ändert. Die Teilung in Bogen w g 48 erfolgt bei Euler so, daß dieselben gleiche Gesamtkrümmung 4w haben. Bei Anwendung der Didionschen Verhältnisse würde die Tei- lung am besten so erfolgen, daß die horizontale Geschwindigkeitsabnahme 4 auf allen gleich klein ist. Zum Vergleich der Genauigkeit muß man die Entwicklung des Legendreschen Verhältnisses sin 4w * Δω - = 1 − † († 4∞)² + To (½ 4w)* — 5*